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Anspruch, Rechtsverletzung und Gegenwärtigkeit

Eine Untersuchung ausgehend von den Funktionszusammenhängen unserer Rechtsordnung hin zu den Einzelfragen der Beschaffenheit dinglicher Ansprüche

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Die Arbeit untersucht die Wurzeln des Anspruchsbegriffs im gemeinen Recht und seine heutige Ausprägung. Es wird festgestellt, dass der Anspruch als reines Rechtsverwirklichungsinstrument zu verstehen ist, das vom jeweiligen Substanzrecht zu trennen ist. Eine gegenwärtige Verletzung eines Substanzrechts ist Voraussetzung für jeden Anspruch. Die Entstehung des Anspruchsbegriffs wird skizziert, insbesondere im Kontext des 19. Jahrhunderts, wobei der damalige Stand der Lehre zur Rechtsverletzung als Voraussetzung einer actio nachgezeichnet wird. Die dogmatische Kontur des heutigen Anspruchsbegriffs wird erörtert, wobei die Trennung zwischen Rechtsverwirklichungsinstrument und wertzuweisendem Substanzrecht betont wird. Die Struktur einer Rechtsverletzung wird umrissen, die stets gegenwärtig sein muss. Abschließend werden die Implikationen für die dinglichen Ansprüche des Sachenrechts, insbesondere §§ 985 und 1004 BGB, untersucht. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Abschnitte, darunter die Entwicklung des Anspruchsbegriffs, die Beziehung zwischen Substanzrecht und Rechtsverwirklichung sowie die spezifischen Rechtsverwirklichungsansprüche des Eigentums. Ein Ausblick auf die Rechtszuweisung und Verwirklichung bei weiteren Ansprüchen rundet die Analyse ab.

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Anspruch, Rechtsverletzung und Gegenwärtigkeit, Stephan Janich

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Anspruch, Rechtsverletzung und Gegenwärtigkeit
Podtytuł
Eine Untersuchung ausgehend von den Funktionszusammenhängen unserer Rechtsordnung hin zu den Einzelfragen der Beschaffenheit dinglicher Ansprüche
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
251
ISBN13
9783428189311
Seria
Opis
Die Arbeit untersucht die Wurzeln des Anspruchsbegriffs im gemeinen Recht und seine heutige Ausprägung. Es wird festgestellt, dass der Anspruch als reines Rechtsverwirklichungsinstrument zu verstehen ist, das vom jeweiligen Substanzrecht zu trennen ist. Eine gegenwärtige Verletzung eines Substanzrechts ist Voraussetzung für jeden Anspruch. Die Entstehung des Anspruchsbegriffs wird skizziert, insbesondere im Kontext des 19. Jahrhunderts, wobei der damalige Stand der Lehre zur Rechtsverletzung als Voraussetzung einer actio nachgezeichnet wird. Die dogmatische Kontur des heutigen Anspruchsbegriffs wird erörtert, wobei die Trennung zwischen Rechtsverwirklichungsinstrument und wertzuweisendem Substanzrecht betont wird. Die Struktur einer Rechtsverletzung wird umrissen, die stets gegenwärtig sein muss. Abschließend werden die Implikationen für die dinglichen Ansprüche des Sachenrechts, insbesondere §§ 985 und 1004 BGB, untersucht. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Abschnitte, darunter die Entwicklung des Anspruchsbegriffs, die Beziehung zwischen Substanzrecht und Rechtsverwirklichung sowie die spezifischen Rechtsverwirklichungsansprüche des Eigentums. Ein Ausblick auf die Rechtszuweisung und Verwirklichung bei weiteren Ansprüchen rundet die Analyse ab.