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"Weil zwischen den Bildern passiert ja auch was."

'Page breaks' im Bilderbuch und ihre Rezeption. Eine qualitativ-empirische Untersuchung zu Inferenzbildungsprozessen bei Grundschulkindern

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Das Umblättern von Bilderbüchern hat eine besondere Bedeutung, da es zwischen Doppelseiten Pausen gibt, die von den Leserinnen und Lesern gefüllt werden müssen. Diese sogenannten 'page breaks' sind entscheidend für den Rezeptionsprozess. Das Buch untersucht, wie Viertklässlerinnen und Viertklässler diese Leerstellen bei der Lektüre anspruchsvoller Bilderbücher durch komplexe Schlussfolgerungen selbstständig ausfüllen. Es wird aufgezeigt, dass 'page breaks' als Elemente der Bild-Text-Narration eine wesentliche Rolle in der Sinnkonstruktion spielen. Kategoriensysteme werden vorgestellt, die Schüleräußerungen zu diesen Leerstellen erfassen und Inferenzbildungsprozesse nachzeichnen. Die Ergebnisse bieten Erkenntnisse für die Bilderbuchrezeptionsforschung und -theorie sowie Impulse für die Bilderbuchdidaktik. Die Analyse der Bilderbuchgespräche zeigt, dass Grundschulkinder Bedeutung im sozialen Austausch ko-konstruiert. Die Auseinandersetzung mit 'page breaks' wird als wertvoller Impuls für Vorlesegespräche betrachtet, der komplexe Sinnbildungsprozesse sichtbar macht und auslöst. Die Forschung liefert zudem Einblicke in die Rolle von Inferenzen und die Gestaltung zeitgenössischer Bilderbücher, während das Forschungsdesign und die Methodik detailliert beschrieben werden.

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"Weil zwischen den Bildern passiert ja auch was.", Klarissa Schröder

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
"Weil zwischen den Bildern passiert ja auch was."
Podtytuł
'Page breaks' im Bilderbuch und ihre Rezeption. Eine qualitativ-empirische Untersuchung zu Inferenzbildungsprozessen bei Grundschulkindern
Język
niemiecki
Oprawa
miękka
Liczba stron
322
ISBN13
9783868218459
Seria
Opis
Das Umblättern von Bilderbüchern hat eine besondere Bedeutung, da es zwischen Doppelseiten Pausen gibt, die von den Leserinnen und Lesern gefüllt werden müssen. Diese sogenannten 'page breaks' sind entscheidend für den Rezeptionsprozess. Das Buch untersucht, wie Viertklässlerinnen und Viertklässler diese Leerstellen bei der Lektüre anspruchsvoller Bilderbücher durch komplexe Schlussfolgerungen selbstständig ausfüllen. Es wird aufgezeigt, dass 'page breaks' als Elemente der Bild-Text-Narration eine wesentliche Rolle in der Sinnkonstruktion spielen. Kategoriensysteme werden vorgestellt, die Schüleräußerungen zu diesen Leerstellen erfassen und Inferenzbildungsprozesse nachzeichnen. Die Ergebnisse bieten Erkenntnisse für die Bilderbuchrezeptionsforschung und -theorie sowie Impulse für die Bilderbuchdidaktik. Die Analyse der Bilderbuchgespräche zeigt, dass Grundschulkinder Bedeutung im sozialen Austausch ko-konstruiert. Die Auseinandersetzung mit 'page breaks' wird als wertvoller Impuls für Vorlesegespräche betrachtet, der komplexe Sinnbildungsprozesse sichtbar macht und auslöst. Die Forschung liefert zudem Einblicke in die Rolle von Inferenzen und die Gestaltung zeitgenössischer Bilderbücher, während das Forschungsdesign und die Methodik detailliert beschrieben werden.