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Britta Lübke präsentiert in diesem Buch eine empirisch fundierte Theoriebildung zur Fachkultur des Biologieunterrichts, die sich stark auf die Reproduktion gesicherter Wissensbestände konzentriert. Im Gegensatz zu aktuellen fachdidaktischen Ansätzen und bildungspolitischen Vorgaben werden bioethische und gesellschaftliche Bezüge im Biologieunterricht von den Schüler*innen oft als irrelevant wahrgenommen. Wichtige Elemente naturwissenschaftlicher Erkenntnisprozesse, wie Ungewissheit, Kontextgebundenheit und die Vorläufigkeit von Wissen, sowie diskursive Aushandlungs- und Bewertungsprozesse finden im Unterricht keine Berücksichtigung. Die Ergebnisse deuten auf die Beharrungskräfte schulischer Fachkulturen hin und werfen grundlegende Fragen für Theorie und Praxis auf, insbesondere hinsichtlich der Implementierung neuer Unterrichtskonzepte, die den bestehenden Fachkulturen und Handlungsroutinen widersprechen. Das Buch gliedert sich in zwei Teile: Der erste Teil behandelt Methodologie, Theorie und Methoden, während der zweite Teil eine Grounded Theory zu Momenten der Irritation im Biologieunterricht vorschlägt. Hierbei werden das Phänomen der Irritation, der Wissensbegriff der Schüler*innen sowie deren Strategien im Umgang mit Irritationen analysiert. Abschließend wird diskutiert, wie sich schulische Fachkulturen verändern können.
Zakup książki
Biologieunterricht zwischen Gewissheit und Ungewissheit, Britta Lübke
- Język
- Rok wydania
- 2022
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Biologieunterricht zwischen Gewissheit und Ungewissheit
- Podtytuł
- Eine Grounded-Theory-Studie zur Fachkultur
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Britta Lübke
- Rok wydania
- 2022
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 340
- ISBN13
- 9783658361105
- Seria
- Tagi
- Podręczniki
- Opis
- Britta Lübke präsentiert in diesem Buch eine empirisch fundierte Theoriebildung zur Fachkultur des Biologieunterrichts, die sich stark auf die Reproduktion gesicherter Wissensbestände konzentriert. Im Gegensatz zu aktuellen fachdidaktischen Ansätzen und bildungspolitischen Vorgaben werden bioethische und gesellschaftliche Bezüge im Biologieunterricht von den Schüler*innen oft als irrelevant wahrgenommen. Wichtige Elemente naturwissenschaftlicher Erkenntnisprozesse, wie Ungewissheit, Kontextgebundenheit und die Vorläufigkeit von Wissen, sowie diskursive Aushandlungs- und Bewertungsprozesse finden im Unterricht keine Berücksichtigung. Die Ergebnisse deuten auf die Beharrungskräfte schulischer Fachkulturen hin und werfen grundlegende Fragen für Theorie und Praxis auf, insbesondere hinsichtlich der Implementierung neuer Unterrichtskonzepte, die den bestehenden Fachkulturen und Handlungsroutinen widersprechen. Das Buch gliedert sich in zwei Teile: Der erste Teil behandelt Methodologie, Theorie und Methoden, während der zweite Teil eine Grounded Theory zu Momenten der Irritation im Biologieunterricht vorschlägt. Hierbei werden das Phänomen der Irritation, der Wissensbegriff der Schüler*innen sowie deren Strategien im Umgang mit Irritationen analysiert. Abschließend wird diskutiert, wie sich schulische Fachkulturen verändern können.