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Biologieunterricht zwischen Gewissheit und Ungewissheit

Eine Grounded-Theory-Studie zur Fachkultur

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  • 340 stron
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Britta Lübke präsentiert in diesem Buch eine empirisch fundierte Theoriebildung zur Fachkultur des Biologieunterrichts, die sich stark auf die Reproduktion gesicherter Wissensbestände konzentriert. Im Gegensatz zu aktuellen fachdidaktischen Ansätzen und bildungspolitischen Vorgaben werden bioethische und gesellschaftliche Bezüge im Biologieunterricht von den Schüler*innen oft als irrelevant wahrgenommen. Wichtige Elemente naturwissenschaftlicher Erkenntnisprozesse, wie Ungewissheit, Kontextgebundenheit und die Vorläufigkeit von Wissen, sowie diskursive Aushandlungs- und Bewertungsprozesse finden im Unterricht keine Berücksichtigung. Die Ergebnisse deuten auf die Beharrungskräfte schulischer Fachkulturen hin und werfen grundlegende Fragen für Theorie und Praxis auf, insbesondere hinsichtlich der Implementierung neuer Unterrichtskonzepte, die den bestehenden Fachkulturen und Handlungsroutinen widersprechen. Das Buch gliedert sich in zwei Teile: Der erste Teil behandelt Methodologie, Theorie und Methoden, während der zweite Teil eine Grounded Theory zu Momenten der Irritation im Biologieunterricht vorschlägt. Hierbei werden das Phänomen der Irritation, der Wissensbegriff der Schüler*innen sowie deren Strategien im Umgang mit Irritationen analysiert. Abschließend wird diskutiert, wie sich schulische Fachkulturen verändern können.

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Biologieunterricht zwischen Gewissheit und Ungewissheit, Britta Lübke

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Biologieunterricht zwischen Gewissheit und Ungewissheit
Podtytuł
Eine Grounded-Theory-Studie zur Fachkultur
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
340
ISBN13
9783658361105
Seria
Opis
Britta Lübke präsentiert in diesem Buch eine empirisch fundierte Theoriebildung zur Fachkultur des Biologieunterrichts, die sich stark auf die Reproduktion gesicherter Wissensbestände konzentriert. Im Gegensatz zu aktuellen fachdidaktischen Ansätzen und bildungspolitischen Vorgaben werden bioethische und gesellschaftliche Bezüge im Biologieunterricht von den Schüler*innen oft als irrelevant wahrgenommen. Wichtige Elemente naturwissenschaftlicher Erkenntnisprozesse, wie Ungewissheit, Kontextgebundenheit und die Vorläufigkeit von Wissen, sowie diskursive Aushandlungs- und Bewertungsprozesse finden im Unterricht keine Berücksichtigung. Die Ergebnisse deuten auf die Beharrungskräfte schulischer Fachkulturen hin und werfen grundlegende Fragen für Theorie und Praxis auf, insbesondere hinsichtlich der Implementierung neuer Unterrichtskonzepte, die den bestehenden Fachkulturen und Handlungsroutinen widersprechen. Das Buch gliedert sich in zwei Teile: Der erste Teil behandelt Methodologie, Theorie und Methoden, während der zweite Teil eine Grounded Theory zu Momenten der Irritation im Biologieunterricht vorschlägt. Hierbei werden das Phänomen der Irritation, der Wissensbegriff der Schüler*innen sowie deren Strategien im Umgang mit Irritationen analysiert. Abschließend wird diskutiert, wie sich schulische Fachkulturen verändern können.