Bookbot

Migration im karolingischen Italien

Herrschaft, Sozialverhältnisse in Lucca und das Schreiben über Gruppen

Parametry

  • 416 stron
  • 15 godzin czytania

Więcej o książce

Obwohl die Auffassung, Ethnien seien rein soziale Gebilde, in der Forschung allgemein affirmiert wird, gehen Untersuchungen oft unbelegt von ihrer großen Bedeutung für die Sozialverhältnisse des Frühmittelalters aus. Im Zuge der karolingischen Eroberungen des 8. Jahrhunderts in Italien sowie der Erschließung jener Regionen etwa kamen sicher viele Menschen nach Italien, von denen einige geistliche oder weltliche Ämter erhielten oder in unterschiedlichen Formen einen neuen Lebensmittelpunkt fanden. Die verfügbaren Quellen zu diesen Prozessen sind nun mit verschiedenen qualitativen und quantitativen Methoden neu ausgewertet worden, darunter eine migrationssoziologisch ausgerichtete Prosopographie der italischen Eliten, Urkundenstatistik und Analyse der Landübertragungen zwischen Landbesitzenden der Lucchesia und dem Bistum von Lucca oder eine Verbindung aus Historischer Mikrosemantik und Corpuslinguistik. In den Sozialverhältnissen vor Ort, so zeigt sich, interagierten Personen unterschiedlicher Herkunft auf ganz verschiedene Weise, ethnische Zuordnungen und auch die Migration selbst erweisen sich dabei jedoch als nachrangig gegenüber der Einbindung in Herrschaftszusammenhänge und der lokalen Dynamik der Sozialverhältnisse.

Zakup książki

Migration im karolingischen Italien, Paul Predatsch

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Migration im karolingischen Italien
Podtytuł
Herrschaft, Sozialverhältnisse in Lucca und das Schreiben über Gruppen
Język
niemiecki
Wydawca
De Gruyter
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
Liczba stron
416
ISBN13
9783110730975
Seria
Tagi
Opis
Obwohl die Auffassung, Ethnien seien rein soziale Gebilde, in der Forschung allgemein affirmiert wird, gehen Untersuchungen oft unbelegt von ihrer großen Bedeutung für die Sozialverhältnisse des Frühmittelalters aus. Im Zuge der karolingischen Eroberungen des 8. Jahrhunderts in Italien sowie der Erschließung jener Regionen etwa kamen sicher viele Menschen nach Italien, von denen einige geistliche oder weltliche Ämter erhielten oder in unterschiedlichen Formen einen neuen Lebensmittelpunkt fanden. Die verfügbaren Quellen zu diesen Prozessen sind nun mit verschiedenen qualitativen und quantitativen Methoden neu ausgewertet worden, darunter eine migrationssoziologisch ausgerichtete Prosopographie der italischen Eliten, Urkundenstatistik und Analyse der Landübertragungen zwischen Landbesitzenden der Lucchesia und dem Bistum von Lucca oder eine Verbindung aus Historischer Mikrosemantik und Corpuslinguistik. In den Sozialverhältnissen vor Ort, so zeigt sich, interagierten Personen unterschiedlicher Herkunft auf ganz verschiedene Weise, ethnische Zuordnungen und auch die Migration selbst erweisen sich dabei jedoch als nachrangig gegenüber der Einbindung in Herrschaftszusammenhänge und der lokalen Dynamik der Sozialverhältnisse.