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Teilhabe- und bildungsorientierte Sprachtherapie mit Kindern?

Eine ethnographische Analyse der Therapeut*innen-Kind-Interaktionen

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  • 328 stron
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Ausgehend von der Annahme, dass Sprachtherapie ein Teilbereich der Bildung ist, untersucht die Autorin ethnographisch die Interaktionen zwischen Sprachtherapeut*innen und Kindern im vorschulischen Bereich. Die zentrale Fragestellung bezieht sich darauf, inwiefern Kindern in diesem Bildungskontext Teilhabe ermöglicht wird. Die Ergebnisse zeigen, dass die Praktiken der Sprachtherapie durch eine ausgeprägte Machtasymmetrie geprägt sind, die von den Sprachprofessionellen durch kontinuierliche Evaluationen und die Forderung nach formal festgelegten monolingualen Kurzantworten aufrechterhalten wird. Dies führt zu Einschränkungen der mehrsprachig-kommunikativen Teilhabe und weiteren Beteiligungsmöglichkeiten für die als 'sprachbeeinträchtigt' bezeichneten Kinder. Das Werk gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil behandelt die theoretischen Grundlagen der Sprachtherapie, einschließlich der Bildungs- und Teilhabetheorien sowie der organisatorisch-rechtlichen Einordnung von Sprachentwicklungsstörungen. Zudem werden Interaktionen in der Sprachtherapie definiert und analysiert, wobei verschiedene theoretische Perspektiven und empirische Befunde berücksichtigt werden. Der zweite Teil widmet sich der empirischen Forschung, einschließlich der Zielsetzung, des Designs und der Methoden. Abschließend werden die Ergebnisse der vergleichenden Analysen sowie eine Diskussion und Ausblick präsentiert.

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Teilhabe- und bildungsorientierte Sprachtherapie mit Kindern?, Sylvie Borel

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Teilhabe- und bildungsorientierte Sprachtherapie mit Kindern?
Podtytuł
Eine ethnographische Analyse der Therapeut*innen-Kind-Interaktionen
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
328
ISBN13
9783658443122
Seria
Opis
Ausgehend von der Annahme, dass Sprachtherapie ein Teilbereich der Bildung ist, untersucht die Autorin ethnographisch die Interaktionen zwischen Sprachtherapeut*innen und Kindern im vorschulischen Bereich. Die zentrale Fragestellung bezieht sich darauf, inwiefern Kindern in diesem Bildungskontext Teilhabe ermöglicht wird. Die Ergebnisse zeigen, dass die Praktiken der Sprachtherapie durch eine ausgeprägte Machtasymmetrie geprägt sind, die von den Sprachprofessionellen durch kontinuierliche Evaluationen und die Forderung nach formal festgelegten monolingualen Kurzantworten aufrechterhalten wird. Dies führt zu Einschränkungen der mehrsprachig-kommunikativen Teilhabe und weiteren Beteiligungsmöglichkeiten für die als 'sprachbeeinträchtigt' bezeichneten Kinder. Das Werk gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil behandelt die theoretischen Grundlagen der Sprachtherapie, einschließlich der Bildungs- und Teilhabetheorien sowie der organisatorisch-rechtlichen Einordnung von Sprachentwicklungsstörungen. Zudem werden Interaktionen in der Sprachtherapie definiert und analysiert, wobei verschiedene theoretische Perspektiven und empirische Befunde berücksichtigt werden. Der zweite Teil widmet sich der empirischen Forschung, einschließlich der Zielsetzung, des Designs und der Methoden. Abschließend werden die Ergebnisse der vergleichenden Analysen sowie eine Diskussion und Ausblick präsentiert.