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Wie Körper Schule macht

Körperdiskurs an ausgewählten Gesangsschulen um 1900

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  • 212 stron
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Dass es zum Singen einen Körper braucht, ist eine Binsenweisheit. Doch wie steht es genau um das Verhältnis von Körper und Gesang? Das Buch widmet sich der Frage in der Zeit um 1900, als Populärwissenschaften und Reformbewegungen sowohl auf moderne Körperideale einwirkten als auch auf ein Gesangsideal, dessen Spuren sich womöglich noch bis heute nachverfolgen lassen. Detaillierte Betrachtungen verschiedener Schulen, angefangen bei jenen von Ferdinand Sieber und Manuel García über Lilli Lehmann und Hugo Goldschmidt bis hin zu Karl Scheidemantel, arbeiten exemplarisch heraus, wie sich der Körperdiskurs der Moderne in die Idealvorstellungen der Autorinnen und Autoren einschrieb. Dabei wird unter anderem auch deutlich, warum die kontroversen Debatten um das Register unaufgelöst bleiben mussten, wie sich allgemeine gesellschaftliche Tendenzen zur Rationalisierung, Individualisierung, Normalisierung und Naturalisierung des Körpers auf Klangvorstellungen und Interpretation auswirkten und letztlich auch, warum Gesangsschulen, indem sie den Körperdiskurs aufnahmen, selbst wiederum Körpervorstellungen produzierten.

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Wie Körper Schule macht, Thilo Hähnel

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Wie Körper Schule macht
Podtytuł
Körperdiskurs an ausgewählten Gesangsschulen um 1900
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
212
ISBN13
9783962332907
Seria
Opis
Dass es zum Singen einen Körper braucht, ist eine Binsenweisheit. Doch wie steht es genau um das Verhältnis von Körper und Gesang? Das Buch widmet sich der Frage in der Zeit um 1900, als Populärwissenschaften und Reformbewegungen sowohl auf moderne Körperideale einwirkten als auch auf ein Gesangsideal, dessen Spuren sich womöglich noch bis heute nachverfolgen lassen. Detaillierte Betrachtungen verschiedener Schulen, angefangen bei jenen von Ferdinand Sieber und Manuel García über Lilli Lehmann und Hugo Goldschmidt bis hin zu Karl Scheidemantel, arbeiten exemplarisch heraus, wie sich der Körperdiskurs der Moderne in die Idealvorstellungen der Autorinnen und Autoren einschrieb. Dabei wird unter anderem auch deutlich, warum die kontroversen Debatten um das Register unaufgelöst bleiben mussten, wie sich allgemeine gesellschaftliche Tendenzen zur Rationalisierung, Individualisierung, Normalisierung und Naturalisierung des Körpers auf Klangvorstellungen und Interpretation auswirkten und letztlich auch, warum Gesangsschulen, indem sie den Körperdiskurs aufnahmen, selbst wiederum Körpervorstellungen produzierten.