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Über die Probenächte der teutschen Bauermädchen

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"Hochwohlgebohrner Freiherr, Hochgebitender Herr Staats und Justiz-Minister, Gnädiger Herr! Verwegenheit wird es scheinen, dass ich eine Schrift E u e r Hochfreiherrlichen Excellenz zu überreichen wage, die ihrer äusserlichen Gestalt nach eines hohen Mäcens nicht sehr würdig ist, ja dem Anscheine nach mit der heutigen Sittlich- keit kontrastiret. Allein die genauere Einsicht davon, hoffe ich, solle dise ersten übeln Eindrüke wider austilgen, und ihr neben andern Werken, die zur Aufklärung der Menschheit, zur Verbes- serung der Sitten und zur Aufnahme unsrer Gattung geschrieben sind, ein Plätzchen erlauben. Doch, was für ein Schicksal sie auch haben mag, so kan ich in Untertänigkeit versichern, dass bloss tife Verehrung der erhabensten Verdinste, innigste Emp- findung von Dankbarkeit für empfangene Gnadenbezeugungen und brünstiger Eifer, Proben der vollständigsten Anhänglichkeit abzulegen, die Beweggründe gewesen sind, die mich zu disem Schritte hinleiteten. Ich bekenne mich mit aller Ehrfurcht. Euer Hochfreiherrl. Excellenz. Berlin, den 2. Decemb. 1779. ganz Untertäniger. Der V."

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Über die Probenächte der teutschen Bauermädchen, Friderich Christoph Jo. Fischer

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Über die Probenächte der teutschen Bauermädchen
Język
niemiecki
Wydawca
Culturea
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
50
ISBN13
9791041940349
Seria
Tagi
Opis
"Hochwohlgebohrner Freiherr, Hochgebitender Herr Staats und Justiz-Minister, Gnädiger Herr! Verwegenheit wird es scheinen, dass ich eine Schrift E u e r Hochfreiherrlichen Excellenz zu überreichen wage, die ihrer äusserlichen Gestalt nach eines hohen Mäcens nicht sehr würdig ist, ja dem Anscheine nach mit der heutigen Sittlich- keit kontrastiret. Allein die genauere Einsicht davon, hoffe ich, solle dise ersten übeln Eindrüke wider austilgen, und ihr neben andern Werken, die zur Aufklärung der Menschheit, zur Verbes- serung der Sitten und zur Aufnahme unsrer Gattung geschrieben sind, ein Plätzchen erlauben. Doch, was für ein Schicksal sie auch haben mag, so kan ich in Untertänigkeit versichern, dass bloss tife Verehrung der erhabensten Verdinste, innigste Emp- findung von Dankbarkeit für empfangene Gnadenbezeugungen und brünstiger Eifer, Proben der vollständigsten Anhänglichkeit abzulegen, die Beweggründe gewesen sind, die mich zu disem Schritte hinleiteten. Ich bekenne mich mit aller Ehrfurcht. Euer Hochfreiherrl. Excellenz. Berlin, den 2. Decemb. 1779. ganz Untertäniger. Der V."