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Die Saarbrücker Initiative gegen den Fair Value

Eine Bestandsaufnahme

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In den International Financial Reporting Standards (IFRS) hat die Bewertung zum Fair Value in den letzten Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung gewonnen. Eine zukünftige Ausweitung des Anwendungsbereichs erscheint als wahrscheinlich. Aufgrund der Internationalisierung der deutschen Rechnungslegung spielt die Fair Value-Bewertung bzw. die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert auch für den deutschen Gesetzgeber eine immer größer werdende Rolle. Es stellt sich die Frage, ob der Anwendungsbereich auch im deutschen Handelsrecht ausgeweitet werden sollte, um die Informationsfunktion der Rechnungslegung zu stärken. Das für den Gläubigerschutz relevante Anschaffungskostenprinzip würde entsprechend an Bedeutung verlieren. In der Folge wurde die deutsche Fair Value-Diskussion neu entfacht. Insbesondere im Zuge der Verabschiedung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG), das die Ausweitung der Fair Value-Bewertung über das Niederstwertprinzip hinaus vorsah, wurden Kritiker und Befürworter des Bewertungskonzepts aktiv. Der Schritt verdeutlicht das Interesse des Gesetzgebers, die handelsrechtlichen Bewertungsprinzipien modernisieren zu wollen. Es gilt zu diskutieren, ob dieser Weg als sinnvoll erachtet werden kann.

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Die Saarbrücker Initiative gegen den Fair Value, Maximilian Thomas

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Saarbrücker Initiative gegen den Fair Value
Podtytuł
Eine Bestandsaufnahme
Język
niemiecki
Wydawca
Diplom.de
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
32
ISBN13
9783961168743
Seria
Tagi
Biznes
Opis
In den International Financial Reporting Standards (IFRS) hat die Bewertung zum Fair Value in den letzten Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung gewonnen. Eine zukünftige Ausweitung des Anwendungsbereichs erscheint als wahrscheinlich. Aufgrund der Internationalisierung der deutschen Rechnungslegung spielt die Fair Value-Bewertung bzw. die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert auch für den deutschen Gesetzgeber eine immer größer werdende Rolle. Es stellt sich die Frage, ob der Anwendungsbereich auch im deutschen Handelsrecht ausgeweitet werden sollte, um die Informationsfunktion der Rechnungslegung zu stärken. Das für den Gläubigerschutz relevante Anschaffungskostenprinzip würde entsprechend an Bedeutung verlieren. In der Folge wurde die deutsche Fair Value-Diskussion neu entfacht. Insbesondere im Zuge der Verabschiedung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG), das die Ausweitung der Fair Value-Bewertung über das Niederstwertprinzip hinaus vorsah, wurden Kritiker und Befürworter des Bewertungskonzepts aktiv. Der Schritt verdeutlicht das Interesse des Gesetzgebers, die handelsrechtlichen Bewertungsprinzipien modernisieren zu wollen. Es gilt zu diskutieren, ob dieser Weg als sinnvoll erachtet werden kann.