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Zwischenfälle im Reichsland

Überschreiten, Polizieren, Nationalisieren der deutsch-französischen Grenze (1887-1914)

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Nach dem Deutsch-Französischen Krieg (1870/71) annektierte das Deutsche Kaiserreich das Elsass und Teile Lothringens, die damit als »Reichsland« bis 1918 zu Deutschland gehörten. Mit ihrer Untersuchung zeigt Sarah Frenking, welche Bedeutung die neu gezogene deutsch-französische Grenze im »nation building« des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts bekam. Ihre mikrohistorische Studie gibt erstmals Aufschluss über Entstehung und Praktiken einer Grenzpolizei und verbindet Polizeigeschichte und »border studies«. Sie analysiert die polizeilichen Kategorisierungsprozesse und Kontrollpraktiken sowie die vielfältigen Raumbezüge unterschiedlicher Grenzgänger_innen. Anhand der daraus resultierenden Konflikte zeichnet sie nach, wie die »Zwischenfälle« internationale diplomatische Dimensionen annahmen, wie der Grenze - und dem, was an ihr geschah - zunehmend mediale Aufmerksamkeit galt und sie mit einem nationalen Interesse verknüpft wurde.

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Zwischenfälle im Reichsland, Sarah Frenking

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Zwischenfälle im Reichsland
Podtytuł
Überschreiten, Polizieren, Nationalisieren der deutsch-französischen Grenze (1887-1914)
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
442
ISBN13
9783593514321
Seria
Opis
Nach dem Deutsch-Französischen Krieg (1870/71) annektierte das Deutsche Kaiserreich das Elsass und Teile Lothringens, die damit als »Reichsland« bis 1918 zu Deutschland gehörten. Mit ihrer Untersuchung zeigt Sarah Frenking, welche Bedeutung die neu gezogene deutsch-französische Grenze im »nation building« des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts bekam. Ihre mikrohistorische Studie gibt erstmals Aufschluss über Entstehung und Praktiken einer Grenzpolizei und verbindet Polizeigeschichte und »border studies«. Sie analysiert die polizeilichen Kategorisierungsprozesse und Kontrollpraktiken sowie die vielfältigen Raumbezüge unterschiedlicher Grenzgänger_innen. Anhand der daraus resultierenden Konflikte zeichnet sie nach, wie die »Zwischenfälle« internationale diplomatische Dimensionen annahmen, wie der Grenze - und dem, was an ihr geschah - zunehmend mediale Aufmerksamkeit galt und sie mit einem nationalen Interesse verknüpft wurde.