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Briefe lesen

Semiotik, Materialität und Praxeologie des deutschen Briefs von Mitte des 18. bis Mitte des 19. Jahrhunderts

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  • 592 strony
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Wie wurden Briefe geschrieben? Wie sind sie zu lesen? Dieses Wissenskompendium - eine Art Mentalitätsgeschichte der Briefkommunikation - ist unerlässlich für alle, die mit historischen Briefen arbeiten.Der Privatbrief hatte seine Blütezeit im 18. und 19. Jahrhundert, doch seine Spuren sind bis heute erkennbar. Warum sieht ein Brief so aus, wie er aussieht? Die Antwort findet sich in seiner sozial codierten Materialität, zu der hier eine Systematik vorgelegt wird. Dafür wurde der Privatbrief als multimodales Objekt in seine Einzelteile zerlegt und auf historische Praktiken und ihre semiotischen Potenziale hin untersucht. Die epistolographischen Bereiche umschließen das Briefblatt, Schreibinstrumente, Tinten, Schrift- und Layoutvorgaben sowie die Gestalt des Umschlags und der Adresse.Neben der Postpraxis und der Temporalität des Briefschreibens werden Versendungs- und Frankierungspraktiken, die Bedeutung des Briefgeheimnisses sowie soziale Konventionen aufgearbeitet. Untersuchungen zu Billets, Frauenbriefen und Liebesbriefen komplettieren die Studie.Das Buch stellt ein Instrumentarium zum Verständnis von Briefdokumenten der Vormarkenzeit und ihrer Materialsprache bereit. Zugleich soll es adäquate Editionen befördern helfen, indem es eine fundierte Materialanalyse ermöglicht. Für alle, die mit historischen Briefen arbeiten, ist dieses Buch ein unverzichtbares Hilfsmittel.

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Briefe lesen, Sophia Victoria Krebs

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Briefe lesen
Podtytuł
Semiotik, Materialität und Praxeologie des deutschen Briefs von Mitte des 18. bis Mitte des 19. Jahrhunderts
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
592
ISBN13
9783835356900
Seria
Opis
Wie wurden Briefe geschrieben? Wie sind sie zu lesen? Dieses Wissenskompendium - eine Art Mentalitätsgeschichte der Briefkommunikation - ist unerlässlich für alle, die mit historischen Briefen arbeiten.Der Privatbrief hatte seine Blütezeit im 18. und 19. Jahrhundert, doch seine Spuren sind bis heute erkennbar. Warum sieht ein Brief so aus, wie er aussieht? Die Antwort findet sich in seiner sozial codierten Materialität, zu der hier eine Systematik vorgelegt wird. Dafür wurde der Privatbrief als multimodales Objekt in seine Einzelteile zerlegt und auf historische Praktiken und ihre semiotischen Potenziale hin untersucht. Die epistolographischen Bereiche umschließen das Briefblatt, Schreibinstrumente, Tinten, Schrift- und Layoutvorgaben sowie die Gestalt des Umschlags und der Adresse.Neben der Postpraxis und der Temporalität des Briefschreibens werden Versendungs- und Frankierungspraktiken, die Bedeutung des Briefgeheimnisses sowie soziale Konventionen aufgearbeitet. Untersuchungen zu Billets, Frauenbriefen und Liebesbriefen komplettieren die Studie.Das Buch stellt ein Instrumentarium zum Verständnis von Briefdokumenten der Vormarkenzeit und ihrer Materialsprache bereit. Zugleich soll es adäquate Editionen befördern helfen, indem es eine fundierte Materialanalyse ermöglicht. Für alle, die mit historischen Briefen arbeiten, ist dieses Buch ein unverzichtbares Hilfsmittel.