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Um ein blondes Frauenhaar

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Dumpf tappend klangen Schritte im nachtdunkeln Treppenhaus. Ein Fuß glitt auf der Kante einer Stufe aus, ein Poltern durchbrach die Stille. Der herabschleichende Mensch hielt den Atem an und krampfte die Hand um das Geländer, tastete vorsichtig weiter bis zum verschlossenen Haustor. Die Straßenbeleuchtung drang durch vergitterte Fenster und tauchte ein verzerrtes Gesicht in einen zarten Schimmer. Spähende Augen verfolgten einen Fußgänger, der mit hochgeschlagenem Mantelkragen und in sich gekehrt einem Ziel entgegenstrebt. Ein Auto ratterte vorbei, und als die Schritte des Mannes verklangen, schob der Mensch im Hausflur geräuschlos den Schlüssel ins Schloss. Die sich nach innen öffnende Tür ließ sich mühelos zurückziehen. Ein hastiger Blick in beide Richtungen offenbarte, dass weit und breit niemand zu sehen war. Der Flüchtende verließ das Haus, und mit einem leisen Zischen schloss sich die Tür. Ohne Hast und unüberlegtes Verhalten, obwohl am ganzen Körper zitternd, glitt eine scheue Gestalt an den Häusern entlang, verschwand um die Straßenecke und im Dunkel einer schmalen Seitengasse.

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Um ein blondes Frauenhaar, Robert Fuchs-Liska

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Um ein blondes Frauenhaar
Język
niemiecki
Wydawca
Culturea
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
122
ISBN13
9791041904990
Seria
Kategorie
Tagi
Opis
Dumpf tappend klangen Schritte im nachtdunkeln Treppenhaus. Ein Fuß glitt auf der Kante einer Stufe aus, ein Poltern durchbrach die Stille. Der herabschleichende Mensch hielt den Atem an und krampfte die Hand um das Geländer, tastete vorsichtig weiter bis zum verschlossenen Haustor. Die Straßenbeleuchtung drang durch vergitterte Fenster und tauchte ein verzerrtes Gesicht in einen zarten Schimmer. Spähende Augen verfolgten einen Fußgänger, der mit hochgeschlagenem Mantelkragen und in sich gekehrt einem Ziel entgegenstrebt. Ein Auto ratterte vorbei, und als die Schritte des Mannes verklangen, schob der Mensch im Hausflur geräuschlos den Schlüssel ins Schloss. Die sich nach innen öffnende Tür ließ sich mühelos zurückziehen. Ein hastiger Blick in beide Richtungen offenbarte, dass weit und breit niemand zu sehen war. Der Flüchtende verließ das Haus, und mit einem leisen Zischen schloss sich die Tür. Ohne Hast und unüberlegtes Verhalten, obwohl am ganzen Körper zitternd, glitt eine scheue Gestalt an den Häusern entlang, verschwand um die Straßenecke und im Dunkel einer schmalen Seitengasse.