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Offenbarungsphilosophie und Geschichte

Über die jüdische Krise des Historismus. Dissertationsschrift

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  • 380 stron
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Eine neue Perspektive auf die Zerrüttung des modernen Geschichtsbegriffs anhand dreier Ikonen des deutschen Judentums - Franz Rosenzweig, Hermann Cohen und Walter Benjamin. Die Studie widmet sich den säkularisierenden Wirkungen des modernen Geschichtsbegriffs und seinem Einfluss auf Interpretationen des Judentums. Dafür deutet die Autorin Franz Rosenzweigs "Der Stern der Erlösung" (1921), in dem er dem Fortschritt der Menschheit jegliche Bedeutung absprach und das Judentum außerhalb der Weltgeschichte situierte, als Krisenschrift. Von seiner Offenbarungsphilosophie ausgehend blickt Inka Sauter zurück auf das lange 19. Jahrhundert und die Schriften von Hermann Cohen, der in kaum vergleichbarer Intensität eine Geschichtsphilosophie des Judentums im Namen der Menschheit vertrat. Den Bruch im Übergang von Cohen zu Rosenzweig kontrastiert sie mit der sich der Theologie bedienenden Geschichtsphilosophie Walter Benjamins von 1940. In der Gegenüberstellung der drei Denker gewinnt die "geschichtliche Welt" Kontur.

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Offenbarungsphilosophie und Geschichte, Inka Sauter

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Offenbarungsphilosophie und Geschichte
Podtytuł
Über die jüdische Krise des Historismus. Dissertationsschrift
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
twarda
Liczba stron
380
ISBN13
9783525317358
Seria
Opis
Eine neue Perspektive auf die Zerrüttung des modernen Geschichtsbegriffs anhand dreier Ikonen des deutschen Judentums - Franz Rosenzweig, Hermann Cohen und Walter Benjamin. Die Studie widmet sich den säkularisierenden Wirkungen des modernen Geschichtsbegriffs und seinem Einfluss auf Interpretationen des Judentums. Dafür deutet die Autorin Franz Rosenzweigs "Der Stern der Erlösung" (1921), in dem er dem Fortschritt der Menschheit jegliche Bedeutung absprach und das Judentum außerhalb der Weltgeschichte situierte, als Krisenschrift. Von seiner Offenbarungsphilosophie ausgehend blickt Inka Sauter zurück auf das lange 19. Jahrhundert und die Schriften von Hermann Cohen, der in kaum vergleichbarer Intensität eine Geschichtsphilosophie des Judentums im Namen der Menschheit vertrat. Den Bruch im Übergang von Cohen zu Rosenzweig kontrastiert sie mit der sich der Theologie bedienenden Geschichtsphilosophie Walter Benjamins von 1940. In der Gegenüberstellung der drei Denker gewinnt die "geschichtliche Welt" Kontur.