Bookbot

Semiotische Analyse von Baustrukturen der Wimpfener Königspfalz

Eine Kontextualisierung von Historie, mittelalterlicher Theologie, Philosophie und Baukunst

Parametry

  • 64 strony
  • 3 godziny czytania

Więcej o książce

Gemäß Umberto Eco lebte der mittelalterliche Mensch in einem "symbolisch-allegorischen Universum": Die sinnlich wahrnehmbare Welt erschien im christlich geprägten Denken nur als "Spiegel in einem dunklen Wort", wie es im Korintherbrief PaulusŽ heißt. Die Möglichkeiten, dennoch Wahrheiten jenseits der empirischen Welt zu erkennen, wurden im Hochmittelalter von Theologen und Philosophen der Scholastik erörtert: Aus biblischen und griechisch-philosophischen Quellen wurde der Schluss gezogen, dass Gott den Menschen "Zeichen" zur Gewinnung überempirischer Erkenntnisse in Symbolen und Allegorien anbiete. Im Buch der Weisheit Salomos werden "Maß und Zahl" als Ordnung schaffendes göttliches Prinzip gesehen, was sich dann auch auf mittelalterliche Gebäude als Bedeutungsträger auswirkte: Zahlenallegorien an der Arkadenfront des staufischen Palastes in Bad Wimpfen verweisen beispielsweise auf die enge Beziehung zwischen Friedrich I. Barbarossa und Hildegard von Bingen. Diese war Beraterin des Kaisers, als er während eines Papst-Schismas exkommuniziert war. Spannende historische Ereignisse werden in dieser Arbeit in Beziehung zu Strukturen der größten deutschen Stauferpfalz gesetzt.

Zakup książki

Semiotische Analyse von Baustrukturen der Wimpfener Königspfalz, Jürgen Döllmann

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Semiotische Analyse von Baustrukturen der Wimpfener Königspfalz
Podtytuł
Eine Kontextualisierung von Historie, mittelalterlicher Theologie, Philosophie und Baukunst
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
64
ISBN13
9786200448828
Seria
Opis
Gemäß Umberto Eco lebte der mittelalterliche Mensch in einem "symbolisch-allegorischen Universum": Die sinnlich wahrnehmbare Welt erschien im christlich geprägten Denken nur als "Spiegel in einem dunklen Wort", wie es im Korintherbrief PaulusŽ heißt. Die Möglichkeiten, dennoch Wahrheiten jenseits der empirischen Welt zu erkennen, wurden im Hochmittelalter von Theologen und Philosophen der Scholastik erörtert: Aus biblischen und griechisch-philosophischen Quellen wurde der Schluss gezogen, dass Gott den Menschen "Zeichen" zur Gewinnung überempirischer Erkenntnisse in Symbolen und Allegorien anbiete. Im Buch der Weisheit Salomos werden "Maß und Zahl" als Ordnung schaffendes göttliches Prinzip gesehen, was sich dann auch auf mittelalterliche Gebäude als Bedeutungsträger auswirkte: Zahlenallegorien an der Arkadenfront des staufischen Palastes in Bad Wimpfen verweisen beispielsweise auf die enge Beziehung zwischen Friedrich I. Barbarossa und Hildegard von Bingen. Diese war Beraterin des Kaisers, als er während eines Papst-Schismas exkommuniziert war. Spannende historische Ereignisse werden in dieser Arbeit in Beziehung zu Strukturen der größten deutschen Stauferpfalz gesetzt.