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Journalistisches Handeln in der Skandalberichterstattung

Eine handlungstheoretische Analyse aus der Perspektive von Politik- und Sportkommunikatoren

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  • 428 stron
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Skandale spielen eine bedeutende Rolle als Korrektiv in demokratischen Gesellschaften. Dennoch kritisieren Sozialwissenschaftler den zunehmenden Einsatz von Skandalisierungen im Wettbewerb um mediale Aufmerksamkeit sowie die beobachtbaren Tendenzen zur Personalisierung und Boulevardisierung der Berichterstattung. Diese Entwicklungen können langfristig zu negativen Effekten wie Überdruss an Skandalen, Abstumpfung und gesellschaftlicher Instabilität führen. Die Autorin analysiert, basierend auf einem strukturell-individualistischen Modell und Experteninterviews mit Journalisten verschiedener Medien, wie interne und externe Bedingungen die Entscheidungen von Journalisten in Skandalsituationen beeinflussen. Sie zeigt auf, wie die Handlungen verschiedener Akteure in der Aggregation unerwünschte gesellschaftliche Folgen hervorrufen können. Die Ergebnisse sollen zur Versachlichung der Diskussion beitragen und negativen Effekten der medialen Skandalisierung durch Sensibilisierung der Akteure entgegenwirken. Das Buch umfasst Themen wie die Besonderheiten medialer Skandale, methodologischen Individualismus, Gruppendiskussionen, Handlungsanalysen und die Logik der Aggregation sozialer Phänomene.

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Journalistisches Handeln in der Skandalberichterstattung, Natascha Wehlisch

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Journalistisches Handeln in der Skandalberichterstattung
Podtytuł
Eine handlungstheoretische Analyse aus der Perspektive von Politik- und Sportkommunikatoren
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
428
ISBN13
9783658361341
Seria
Opis
Skandale spielen eine bedeutende Rolle als Korrektiv in demokratischen Gesellschaften. Dennoch kritisieren Sozialwissenschaftler den zunehmenden Einsatz von Skandalisierungen im Wettbewerb um mediale Aufmerksamkeit sowie die beobachtbaren Tendenzen zur Personalisierung und Boulevardisierung der Berichterstattung. Diese Entwicklungen können langfristig zu negativen Effekten wie Überdruss an Skandalen, Abstumpfung und gesellschaftlicher Instabilität führen. Die Autorin analysiert, basierend auf einem strukturell-individualistischen Modell und Experteninterviews mit Journalisten verschiedener Medien, wie interne und externe Bedingungen die Entscheidungen von Journalisten in Skandalsituationen beeinflussen. Sie zeigt auf, wie die Handlungen verschiedener Akteure in der Aggregation unerwünschte gesellschaftliche Folgen hervorrufen können. Die Ergebnisse sollen zur Versachlichung der Diskussion beitragen und negativen Effekten der medialen Skandalisierung durch Sensibilisierung der Akteure entgegenwirken. Das Buch umfasst Themen wie die Besonderheiten medialer Skandale, methodologischen Individualismus, Gruppendiskussionen, Handlungsanalysen und die Logik der Aggregation sozialer Phänomene.