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Deprivation und Wolfskinder. Die Folgen von schwerer Isolation am Beispiel der Wolfskinder

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Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Sinnesberaubung die Entwicklung des menschlichen Körpers, der Sinne und das Sozialverhalten beeinflusst. Im Kontext der sensorischen Deprivation wird das Phänomen der Wolfskinder, insbesondere während des 2. Weltkriegs, betrachtet. Ein Schwerpunkt liegt auf den Möglichkeiten der Resozialisierung von deprivierten Kindern. Die Arbeit stützt sich auf Fachliteratur, Biografien, Tatsachenberichte, Filmmaterial und Onlinequellen. Bereits im 13. Jahrhundert finden sich Geschichten über Deprivation, die heute als ernstes Krankheitsbild gilt. Eine Legende berichtet, dass Kaiser Friedrich II. Kinder ohne Zärtlichkeiten und Kommunikation aufziehen ließ, was zu ihrem frühen Tod führte. Auch in Märchen wird die Bedeutung emotionaler Zuwendung deutlich, etwa durch die Darstellung von Stiefmüttern als böse Figuren. Zunächst wird der Begriff Deprivation definiert und deren Ursachen beleuchtet. Anschließend erfolgt ein Überblick über die Formen, Folgen und Diagnosen der Deprivation. Der Hauptteil der Arbeit widmet sich der sensorischen Deprivation anhand der Wolfskinder, insbesondere der Kriegswaisen, und beleuchtet das Schicksal von Liesabeth Otto. Zudem werden die Geschichten und Legenden der Wolfskinder analysiert und auf ihre Richtigkeit hin überprüft.

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Deprivation und Wolfskinder. Die Folgen von schwerer Isolation am Beispiel der Wolfskinder, Simone Walser

Język
Rok wydania
2018
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Deprivation und Wolfskinder. Die Folgen von schwerer Isolation am Beispiel der Wolfskinder
Język
niemiecki
Rok wydania
2018
Oprawa
miękka
Liczba stron
48
ISBN13
9783668778191
Seria
Tagi
Opis
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Sinnesberaubung die Entwicklung des menschlichen Körpers, der Sinne und das Sozialverhalten beeinflusst. Im Kontext der sensorischen Deprivation wird das Phänomen der Wolfskinder, insbesondere während des 2. Weltkriegs, betrachtet. Ein Schwerpunkt liegt auf den Möglichkeiten der Resozialisierung von deprivierten Kindern. Die Arbeit stützt sich auf Fachliteratur, Biografien, Tatsachenberichte, Filmmaterial und Onlinequellen. Bereits im 13. Jahrhundert finden sich Geschichten über Deprivation, die heute als ernstes Krankheitsbild gilt. Eine Legende berichtet, dass Kaiser Friedrich II. Kinder ohne Zärtlichkeiten und Kommunikation aufziehen ließ, was zu ihrem frühen Tod führte. Auch in Märchen wird die Bedeutung emotionaler Zuwendung deutlich, etwa durch die Darstellung von Stiefmüttern als böse Figuren. Zunächst wird der Begriff Deprivation definiert und deren Ursachen beleuchtet. Anschließend erfolgt ein Überblick über die Formen, Folgen und Diagnosen der Deprivation. Der Hauptteil der Arbeit widmet sich der sensorischen Deprivation anhand der Wolfskinder, insbesondere der Kriegswaisen, und beleuchtet das Schicksal von Liesabeth Otto. Zudem werden die Geschichten und Legenden der Wolfskinder analysiert und auf ihre Richtigkeit hin überprüft.