Bookbot

Rechtsgeschäftsdogma bei Kenntnis des Mangels bei Vertragsschluss

Untersuchung einer rechtsgeschäftsdogmatischen Rechtfertigung der an Kenntnis bei Vertragsschluss anknüpfenden Ausschlusstatbestände im Gewährleistungsrecht anhand der §§ 442 Abs. 1 S. 1, 536b S. 1 BGB

Parametry

  • 276 stron
  • 10 godzin czytania

Więcej o książce

Die Rechtfertigung der §§ 442 Abs. 1 S. 1, 536b S. 1 BGB mittels eines rechtsgeschäftlichen Willens wird mehrheitlich abgelehnt. Diese Untersuchung analysiert die Anforderungen, die sich aus dem rechtsgeschäftsdogmatischen Konzept für die Normen ableiten lassen, sowie die daraus resultierenden Rechtsfolgen. Das Rechtsgeschäftsdogma bietet eine stärkere normative Fundierung im Vergleich zu anderen Ansätzen. Während die Normen als vertraut gelten und ihr Gerechtigkeitsgehalt offensichtlich erscheint, zeigen sich bei näherer Betrachtung Unterschiede. Das Verbot des widersprüchlichen Verhaltens wird als gemeinsame ratio legis der Ausschlusstatbestände angenommen. Die Hypothese wird aufgestellt, dass das als veraltet geltende Rechtsgeschäftsdogma die wahre ratio legis darstellt. Waldemar Huber untersucht die Auswirkungen dieser Hypothese auf die Auslegung der Ausschlusstatbestände, behandelt Fragen zum Mangel- und Kenntnisbegriff sowie relevante Zeitpunkte. Der Autor plädiert für eine Angleichung der Ausschlusstatbestände im Kauf- und Mietvertragsrecht und schließt mit einer kritischen Gegenüberstellung alternativer Erklärungsansätze. Das Rechtsgeschäftsdogma überzeugt durch seine normativen Anknüpfungen und wird als zentral für die Untersuchung der Ausschlusstatbestände betrachtet.

Zakup książki

Rechtsgeschäftsdogma bei Kenntnis des Mangels bei Vertragsschluss, Waldemar Huber

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Rechtsgeschäftsdogma bei Kenntnis des Mangels bei Vertragsschluss
Podtytuł
Untersuchung einer rechtsgeschäftsdogmatischen Rechtfertigung der an Kenntnis bei Vertragsschluss anknüpfenden Ausschlusstatbestände im Gewährleistungsrecht anhand der §§ 442 Abs. 1 S. 1, 536b S. 1 BGB
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
276
ISBN13
9783428191932
Seria
Opis
Die Rechtfertigung der §§ 442 Abs. 1 S. 1, 536b S. 1 BGB mittels eines rechtsgeschäftlichen Willens wird mehrheitlich abgelehnt. Diese Untersuchung analysiert die Anforderungen, die sich aus dem rechtsgeschäftsdogmatischen Konzept für die Normen ableiten lassen, sowie die daraus resultierenden Rechtsfolgen. Das Rechtsgeschäftsdogma bietet eine stärkere normative Fundierung im Vergleich zu anderen Ansätzen. Während die Normen als vertraut gelten und ihr Gerechtigkeitsgehalt offensichtlich erscheint, zeigen sich bei näherer Betrachtung Unterschiede. Das Verbot des widersprüchlichen Verhaltens wird als gemeinsame ratio legis der Ausschlusstatbestände angenommen. Die Hypothese wird aufgestellt, dass das als veraltet geltende Rechtsgeschäftsdogma die wahre ratio legis darstellt. Waldemar Huber untersucht die Auswirkungen dieser Hypothese auf die Auslegung der Ausschlusstatbestände, behandelt Fragen zum Mangel- und Kenntnisbegriff sowie relevante Zeitpunkte. Der Autor plädiert für eine Angleichung der Ausschlusstatbestände im Kauf- und Mietvertragsrecht und schließt mit einer kritischen Gegenüberstellung alternativer Erklärungsansätze. Das Rechtsgeschäftsdogma überzeugt durch seine normativen Anknüpfungen und wird als zentral für die Untersuchung der Ausschlusstatbestände betrachtet.