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Schutz gegen Persönlichkeitsrechtsverletzungen im Internet

Zur Begründung eines Auskunftsanspruchs mit Rücksicht auf die Grundrechte und das Datenschutzrecht

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Mit der Verlagerung des zwischenmenschlichen Informations- und Meinungsaustausches in den digitalen Raum, insbesondere in soziale Netzwerke, nehmen Hassrede, Anfeindungen und Bedrohungen zu. Die Besonderheiten der Online-Kommunikation, wie die schnelle Verbreitung von Äußerungen, schaffen neue Gefahrendimensionen für das Allgemeine Persönlichkeitsrecht. Nationale Regulierungsversuche, wie das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, und europäische Ansätze, wie der Digital Services Act, versuchen, diesen Gefahren zu begegnen. Dennoch sind die Möglichkeiten des Individualrechtsschutzes für Betroffene stark eingeschränkt, insbesondere aufgrund der Anonymität vieler Veröffentlichungen. Ein möglicher Ausweg könnte ein Auskunftsanspruch sein. Diese Untersuchung widmet sich der Frage, ob ein solcher Anspruch im deutschen Recht existiert oder im Einklang mit dem Unionsrecht, insbesondere der Datenschutzgrundverordnung, erlassen werden kann. Zudem werden die betroffenen Grundrechte, darunter das Recht auf anonyme Meinungsäußerung, intensiv betrachtet und gewichtet. Abschließend werden konkrete Vorschläge für die unions- und verfassungsrechtskonforme Ausgestaltung eines persönlichkeitsrechtlichen Auskunftsanspruchs bei anonymen Online-Äußerungen, die das Allgemeine Persönlichkeitsrecht verletzen, präsentiert.

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Schutz gegen Persönlichkeitsrechtsverletzungen im Internet, Annina Barbara Männig

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Schutz gegen Persönlichkeitsrechtsverletzungen im Internet
Podtytuł
Zur Begründung eines Auskunftsanspruchs mit Rücksicht auf die Grundrechte und das Datenschutzrecht
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
465
ISBN13
9783800518654
Seria
Opis
Mit der Verlagerung des zwischenmenschlichen Informations- und Meinungsaustausches in den digitalen Raum, insbesondere in soziale Netzwerke, nehmen Hassrede, Anfeindungen und Bedrohungen zu. Die Besonderheiten der Online-Kommunikation, wie die schnelle Verbreitung von Äußerungen, schaffen neue Gefahrendimensionen für das Allgemeine Persönlichkeitsrecht. Nationale Regulierungsversuche, wie das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, und europäische Ansätze, wie der Digital Services Act, versuchen, diesen Gefahren zu begegnen. Dennoch sind die Möglichkeiten des Individualrechtsschutzes für Betroffene stark eingeschränkt, insbesondere aufgrund der Anonymität vieler Veröffentlichungen. Ein möglicher Ausweg könnte ein Auskunftsanspruch sein. Diese Untersuchung widmet sich der Frage, ob ein solcher Anspruch im deutschen Recht existiert oder im Einklang mit dem Unionsrecht, insbesondere der Datenschutzgrundverordnung, erlassen werden kann. Zudem werden die betroffenen Grundrechte, darunter das Recht auf anonyme Meinungsäußerung, intensiv betrachtet und gewichtet. Abschließend werden konkrete Vorschläge für die unions- und verfassungsrechtskonforme Ausgestaltung eines persönlichkeitsrechtlichen Auskunftsanspruchs bei anonymen Online-Äußerungen, die das Allgemeine Persönlichkeitsrecht verletzen, präsentiert.