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Geheime Geschäfte

Wie ein Netzwerk der Wirtschaft Deutschland in russische Abhängigkeit trieb

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  • 400 stron
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Der Ausbruch des Ukraine-Krieges im Februar 2022 war für Deutschland ein Schock: Jahrelang hatte man Russland die Hand gereicht, wirtschaftliche Integration gesucht und Kritik daran stets mit Verweis auf alte Befindlichkeiten abgetan. Die Wirtschaftsjournalistin Birgit Jennen hat akribisch recherchiert, warum Nord Stream 2 entgegen der Warnungen westlicher Geheimdienste so eisern verfolgt wurde und Deutschland seine Handelsbeziehungen zu Russland auch nach der Krim-Annexion immer weiter intensiviert hat. Sie schildert das desaströse Bild einer Politik, die dabei zugesehen hat, wie die Wirtschaft systematisch deutsche Sicherheitsinteressen unterlief und wie ein gut organisiertes, russlandfreundliches Netzwerk in Wirtschaft und Sicherheitsapparat über Jahre hinweg eine «Nebenaußenpolitik» verfolgen konnte und wie sich große deutsche Unternehmen kaufen und zu Putins Gehilfen machen ließen. Dabei spielen neue Erkenntnisse zu den Verbindungen Wirecards nach Russland ebenso eine Rolle wie Siemens' Verbindungen zu Putin, die Rolle der Deutschen Bank bei russischer Geldwäsche oder dem Netzwerk der Nord Stream AG bis in die höchsten Kreise. «Geheime Geschäfte» zeigt, wie blauäugig Deutschland an dem Prinzip «Wandel durch Handel» festgehalten hat, während man sich in eine gefährliche Abhängigkeit unzuverlässiger Partner begeben hat und was das für unsere zukünftigen Handelspolitiken heißen muss.

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Geheime Geschäfte, Birgit Jennen

Język
Rok wydania
2025
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Geheime Geschäfte
Podtytuł
Wie ein Netzwerk der Wirtschaft Deutschland in russische Abhängigkeit trieb
Język
niemiecki
Wydawca
Rowohlt
Rok wydania
2025
Oprawa
twarda
Liczba stron
400
ISBN13
9783498004989
Seria
Tagi
Opis
Der Ausbruch des Ukraine-Krieges im Februar 2022 war für Deutschland ein Schock: Jahrelang hatte man Russland die Hand gereicht, wirtschaftliche Integration gesucht und Kritik daran stets mit Verweis auf alte Befindlichkeiten abgetan. Die Wirtschaftsjournalistin Birgit Jennen hat akribisch recherchiert, warum Nord Stream 2 entgegen der Warnungen westlicher Geheimdienste so eisern verfolgt wurde und Deutschland seine Handelsbeziehungen zu Russland auch nach der Krim-Annexion immer weiter intensiviert hat. Sie schildert das desaströse Bild einer Politik, die dabei zugesehen hat, wie die Wirtschaft systematisch deutsche Sicherheitsinteressen unterlief und wie ein gut organisiertes, russlandfreundliches Netzwerk in Wirtschaft und Sicherheitsapparat über Jahre hinweg eine «Nebenaußenpolitik» verfolgen konnte und wie sich große deutsche Unternehmen kaufen und zu Putins Gehilfen machen ließen. Dabei spielen neue Erkenntnisse zu den Verbindungen Wirecards nach Russland ebenso eine Rolle wie Siemens' Verbindungen zu Putin, die Rolle der Deutschen Bank bei russischer Geldwäsche oder dem Netzwerk der Nord Stream AG bis in die höchsten Kreise. «Geheime Geschäfte» zeigt, wie blauäugig Deutschland an dem Prinzip «Wandel durch Handel» festgehalten hat, während man sich in eine gefährliche Abhängigkeit unzuverlässiger Partner begeben hat und was das für unsere zukünftigen Handelspolitiken heißen muss.