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Steuerrecht als Wettbewerbsrecht

Leistungsfähigkeit einzelfallbezogener Wettbewerbsschutzklauseln im steuerlichen Massenverfahren

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  • 408 stron
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Die steuerliche Ungleichbehandlung konkurrierender Marktteilnehmer kann den Wettbewerb durch staatliche Eingriffe beeinträchtigen. Um dem entgegenzuwirken, enthält das Steuerrecht mehrere "Wettbewerbsschutzklauseln", die eine Beeinträchtigung des Wettbewerbs im Einzelfall verhindern sollen. Dadurch übernimmt das Steuerrecht wettbewerbsrechtliche Funktionen, was die Finanzverwaltung und die Finanzgerichte in die Rolle von Wettbewerbsbehörden und Wettbewerbsgerichten versetzt. Die Untersuchung widmet sich der Frage, ob die Prüfung eines Wettbewerbsverhältnisses im steuerlichen Massenverfahren mit erheblichem empirischen Aufwand und wertender Betrachtung hinreichend präzise durchgeführt werden kann. Zudem wird erörtert, ob die wettbewerbspolitische Prognose- und Bewertungsentscheidung der Finanzverwaltung zur Feststellung einer Wettbewerbsbeeinträchtigung sachgerecht ist. Letztlich trifft die Finanzverwaltung die Abwägungsentscheidung zwischen dem Gemeinwohlzweck der Steuervergünstigung und der Gefahr einer Wettbewerbsbeeinträchtigung, nicht der Gesetzgeber. Die Analyse umfasst verschiedene Aspekte, darunter die Herausforderungen der Umsetzung, die Rolle des Wettbewerbsrechts im Steuerrecht und die Praktikabilität der Wettbewerbschutzklauseln.

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Steuerrecht als Wettbewerbsrecht, Sebastian Mogk

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Steuerrecht als Wettbewerbsrecht
Podtytuł
Leistungsfähigkeit einzelfallbezogener Wettbewerbsschutzklauseln im steuerlichen Massenverfahren
Język
niemiecki
Wydawca
Peter Lang
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
Liczba stron
408
ISBN13
9783631850534
Seria
Opis
Die steuerliche Ungleichbehandlung konkurrierender Marktteilnehmer kann den Wettbewerb durch staatliche Eingriffe beeinträchtigen. Um dem entgegenzuwirken, enthält das Steuerrecht mehrere "Wettbewerbsschutzklauseln", die eine Beeinträchtigung des Wettbewerbs im Einzelfall verhindern sollen. Dadurch übernimmt das Steuerrecht wettbewerbsrechtliche Funktionen, was die Finanzverwaltung und die Finanzgerichte in die Rolle von Wettbewerbsbehörden und Wettbewerbsgerichten versetzt. Die Untersuchung widmet sich der Frage, ob die Prüfung eines Wettbewerbsverhältnisses im steuerlichen Massenverfahren mit erheblichem empirischen Aufwand und wertender Betrachtung hinreichend präzise durchgeführt werden kann. Zudem wird erörtert, ob die wettbewerbspolitische Prognose- und Bewertungsentscheidung der Finanzverwaltung zur Feststellung einer Wettbewerbsbeeinträchtigung sachgerecht ist. Letztlich trifft die Finanzverwaltung die Abwägungsentscheidung zwischen dem Gemeinwohlzweck der Steuervergünstigung und der Gefahr einer Wettbewerbsbeeinträchtigung, nicht der Gesetzgeber. Die Analyse umfasst verschiedene Aspekte, darunter die Herausforderungen der Umsetzung, die Rolle des Wettbewerbsrechts im Steuerrecht und die Praktikabilität der Wettbewerbschutzklauseln.