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Haare wachsen lassen? Verhandlungen der Körperbehaarung von Frauen*

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Die Bachelorarbeit aus dem Jahr 2018 untersucht die Körperbehaarung von Frauen* aus einer soziologischen Perspektive und analysiert verschiedene Alltagsattraktoren. Anhand eines dichten Theoriekonstrukts werden Phänomene wie Frauen*zeitschriften empirisch beleuchtet. Die Arbeit thematisiert die unterschiedlichen Wahrnehmungen der Formulierung "Haare wachsen lassen", die sowohl das Wachstum als auch die Praxis des Wachsens umfasst, wobei der Anglizismus "waxen" bewusst vermieden wird. Enthaarungsverfahren, wie das Wachsen, sind oft schmerzhaft, kostenintensiv und können Hautreizungen oder Entzündungen verursachen. Die zentrale Frage nach dem "Wieso" dieser Praktiken wird aufgeworfen: Warum wird das Entfernen von Körperhaaren zur täglichen Routine? Trotz des geringen Risikos von Parasitenbefall und der weitgehenden Entkräftung hygienischer Bedenken bleibt die Abneigung gegen Körperhaare, insbesondere bei Frauen*, bestehen. Die Arbeit hinterfragt, wofür Körperhaare heute stehen und welche gesellschaftlichen Normen und Konnotationen damit verbunden sind. Insbesondere wird beleuchtet, warum natürliche Körperbehaarung bei Frauen* oft mit Ungepflegtheit und geschlechtlicher Uneindeutigkeit assoziiert wird.

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Haare wachsen lassen? Verhandlungen der Körperbehaarung von Frauen*, Theresa Frößler

Język
Rok wydania
2019
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Haare wachsen lassen? Verhandlungen der Körperbehaarung von Frauen*
Język
niemiecki
Rok wydania
2019
Oprawa
miękka
Liczba stron
104
ISBN13
9783346052872
Seria
Tagi
Opis
Die Bachelorarbeit aus dem Jahr 2018 untersucht die Körperbehaarung von Frauen* aus einer soziologischen Perspektive und analysiert verschiedene Alltagsattraktoren. Anhand eines dichten Theoriekonstrukts werden Phänomene wie Frauen*zeitschriften empirisch beleuchtet. Die Arbeit thematisiert die unterschiedlichen Wahrnehmungen der Formulierung "Haare wachsen lassen", die sowohl das Wachstum als auch die Praxis des Wachsens umfasst, wobei der Anglizismus "waxen" bewusst vermieden wird. Enthaarungsverfahren, wie das Wachsen, sind oft schmerzhaft, kostenintensiv und können Hautreizungen oder Entzündungen verursachen. Die zentrale Frage nach dem "Wieso" dieser Praktiken wird aufgeworfen: Warum wird das Entfernen von Körperhaaren zur täglichen Routine? Trotz des geringen Risikos von Parasitenbefall und der weitgehenden Entkräftung hygienischer Bedenken bleibt die Abneigung gegen Körperhaare, insbesondere bei Frauen*, bestehen. Die Arbeit hinterfragt, wofür Körperhaare heute stehen und welche gesellschaftlichen Normen und Konnotationen damit verbunden sind. Insbesondere wird beleuchtet, warum natürliche Körperbehaarung bei Frauen* oft mit Ungepflegtheit und geschlechtlicher Uneindeutigkeit assoziiert wird.