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Selbstbelastungsfreiheit und Internal Investigations.

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Die Arbeit befasst sich mit dem problematischen Umgang mit Mitarbeiterinterviews bei internen Ermittlungen in Unternehmen. Sie analysiert die Selbstbelastungsfreiheit und die Verwertbarkeit erzwungener Arbeitnehmerauskünfte im Strafprozess. Dabei werden die Regelungen zu internen Ermittlungen im VerSanG-E von 2020 kritisch bewertet. Internal Investigations sind als Compliance-Maßnahme im Wirtschaftsleben etabliert, doch die Verwertbarkeit zentraler Mitarbeiterauskünfte bleibt umstritten. Der Autor untersucht die Konflikte zwischen arbeitsrechtlichen Auskunftsansprüchen und der strafprozessualen Selbstbelastungsfreiheit. Er beleuchtet das rechtliche Fundament der Selbstbelastungsfreiheit, deren Reichweite sowie die Motive und Grenzen von Internal Investigations. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen als Basis für eine Lösung des Spannungsverhältnisses zwischen erzwungenen Mitarbeiterauskünften und der Selbstbelastungsfreiheit. Zudem wird der Regierungsentwurf des VerSanG von 2020, der Internal Investigations gesetzlich regeln sollte, kritisch betrachtet. Die Arbeit wurde mit dem Promotionspreis des Freundeskreis der Juristischen Fakultät e.V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 2024 ausgezeichnet.

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Selbstbelastungsfreiheit und Internal Investigations., Nils Hübenthal

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Selbstbelastungsfreiheit und Internal Investigations.
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
429
ISBN13
9783428190980
Seria
Opis
Die Arbeit befasst sich mit dem problematischen Umgang mit Mitarbeiterinterviews bei internen Ermittlungen in Unternehmen. Sie analysiert die Selbstbelastungsfreiheit und die Verwertbarkeit erzwungener Arbeitnehmerauskünfte im Strafprozess. Dabei werden die Regelungen zu internen Ermittlungen im VerSanG-E von 2020 kritisch bewertet. Internal Investigations sind als Compliance-Maßnahme im Wirtschaftsleben etabliert, doch die Verwertbarkeit zentraler Mitarbeiterauskünfte bleibt umstritten. Der Autor untersucht die Konflikte zwischen arbeitsrechtlichen Auskunftsansprüchen und der strafprozessualen Selbstbelastungsfreiheit. Er beleuchtet das rechtliche Fundament der Selbstbelastungsfreiheit, deren Reichweite sowie die Motive und Grenzen von Internal Investigations. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen als Basis für eine Lösung des Spannungsverhältnisses zwischen erzwungenen Mitarbeiterauskünften und der Selbstbelastungsfreiheit. Zudem wird der Regierungsentwurf des VerSanG von 2020, der Internal Investigations gesetzlich regeln sollte, kritisch betrachtet. Die Arbeit wurde mit dem Promotionspreis des Freundeskreis der Juristischen Fakultät e.V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 2024 ausgezeichnet.