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Mein schwules Jahrhundert

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Im Nationalsozialismus geboren, wächst Harm-Peter Dietrich in der Nachkriegszeit Deutschlands auf und wird sich früh seiner Sexualität bewusst. In einer Gesellschaft, die Homosexualität streng bestraft, lebt er als junger Schwuler in ständiger Angst vor Verhaftungen und Selbstmorden in seinem Umfeld. Die Realität für Schwule in der frühen Bundesrepublik erfordert Geheimhaltung. Mit den Emanzipationsbewegungen der 1960er Jahre in Kalifornien sieht Dietrich eine Chance auf Freiheit und Gleichberechtigung und wandert nach San Francisco aus. Dort erlebt er eine aufregende Zeit voller Arbeit und Experimentierfreude. In Deutschland wird 1969 durch Bundespräsident Gustav Heinemann eine grundlegende Reform des § 175 eingeleitet, die einvernehmlichen Sex zwischen Erwachsenen straffrei macht und neue Lebenswelten für Schwule schafft. Doch mit den 80er Jahren wird Dietrich als Arzt mit der AIDS-Katastrophe konfrontiert, die viele seiner Freunde das Leben kostet. Er kämpft jahrzehntelang gegen die Krankheit und reflektiert über die kulturellen Einflüsse, die Schwule seit der frühen Bundesrepublik geprägt haben. Dietrich verbindet Biografie und Zeitgeschichte und lässt die Lebenswelten Homosexueller in Deutschland, den USA und darüber hinaus lebendig werden. Seine Erzählung ist eine facettenreiche "schwule Geschichte" des 20. und frühen 21. Jahrhunderts.

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Danke, Gustav!, Harm-Peter Dietrich

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Danke, Gustav!
Podtytuł
Mein schwules Jahrhundert
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
400
ISBN13
9783864083341
Seria
Tagi
Ocena
4 z 5
Opis
Im Nationalsozialismus geboren, wächst Harm-Peter Dietrich in der Nachkriegszeit Deutschlands auf und wird sich früh seiner Sexualität bewusst. In einer Gesellschaft, die Homosexualität streng bestraft, lebt er als junger Schwuler in ständiger Angst vor Verhaftungen und Selbstmorden in seinem Umfeld. Die Realität für Schwule in der frühen Bundesrepublik erfordert Geheimhaltung. Mit den Emanzipationsbewegungen der 1960er Jahre in Kalifornien sieht Dietrich eine Chance auf Freiheit und Gleichberechtigung und wandert nach San Francisco aus. Dort erlebt er eine aufregende Zeit voller Arbeit und Experimentierfreude. In Deutschland wird 1969 durch Bundespräsident Gustav Heinemann eine grundlegende Reform des § 175 eingeleitet, die einvernehmlichen Sex zwischen Erwachsenen straffrei macht und neue Lebenswelten für Schwule schafft. Doch mit den 80er Jahren wird Dietrich als Arzt mit der AIDS-Katastrophe konfrontiert, die viele seiner Freunde das Leben kostet. Er kämpft jahrzehntelang gegen die Krankheit und reflektiert über die kulturellen Einflüsse, die Schwule seit der frühen Bundesrepublik geprägt haben. Dietrich verbindet Biografie und Zeitgeschichte und lässt die Lebenswelten Homosexueller in Deutschland, den USA und darüber hinaus lebendig werden. Seine Erzählung ist eine facettenreiche "schwule Geschichte" des 20. und frühen 21. Jahrhunderts.