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Soziale Armut

Wahrnehmung und Bewältigung von Armut in sozialen Netzwerken

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  • 256 stron
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In diesem Open-Access-Buch wird die subjektive Wahrnehmung und Bewältigung von Armut im Kontext der strukturellen Einbindung der Betroffenen untersucht. Armut in einer wohlhabenden Gesellschaft ist nicht nur ein materielles Problem, sondern stellt auch die soziale Zugehörigkeit in Frage. Um dem zu entkommen, sind die Betroffenen auf spezifische Kontexte in ihrem Netzwerk angewiesen, in denen sie Anerkennung und Teilhabe finden können. Wer auf sich allein gestellt ist, erlebt Armut als Verlust seiner Identität als respektables Mitglied der Gesellschaft. Der Kampf gegen Armut sollte daher nicht gegen die Armen gerichtet sein, sondern um Orte und Gelegenheiten kreisen, an denen die Bedeutung jedes Einzelnen sichtbar wird. Materielle Knappheit wird je nach sozialer Einbindung unterschiedlich wahrgenommen, und die Chancen zur Bewältigung verschlechtern sich, wenn es an Gelegenheitsstrukturen zur Erlangung von Anerkennung und Teilhabe mangelt. Das Buch behandelt verschiedene Aspekte von „sozialer“ Armut aus einer Netzwerkperspektive, beleuchtet empirische Befunde und bietet ein Mixed-Methods-Design zur Erforschung. Es diskutiert die strukturellen und subjektiven Perspektiven der Armut sowie mögliche Ansätze zur Bekämpfung.

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Soziale Armut, André Knabe

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Soziale Armut
Podtytuł
Wahrnehmung und Bewältigung von Armut in sozialen Netzwerken
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
256
ISBN13
9783658361402
Seria
Opis
In diesem Open-Access-Buch wird die subjektive Wahrnehmung und Bewältigung von Armut im Kontext der strukturellen Einbindung der Betroffenen untersucht. Armut in einer wohlhabenden Gesellschaft ist nicht nur ein materielles Problem, sondern stellt auch die soziale Zugehörigkeit in Frage. Um dem zu entkommen, sind die Betroffenen auf spezifische Kontexte in ihrem Netzwerk angewiesen, in denen sie Anerkennung und Teilhabe finden können. Wer auf sich allein gestellt ist, erlebt Armut als Verlust seiner Identität als respektables Mitglied der Gesellschaft. Der Kampf gegen Armut sollte daher nicht gegen die Armen gerichtet sein, sondern um Orte und Gelegenheiten kreisen, an denen die Bedeutung jedes Einzelnen sichtbar wird. Materielle Knappheit wird je nach sozialer Einbindung unterschiedlich wahrgenommen, und die Chancen zur Bewältigung verschlechtern sich, wenn es an Gelegenheitsstrukturen zur Erlangung von Anerkennung und Teilhabe mangelt. Das Buch behandelt verschiedene Aspekte von „sozialer“ Armut aus einer Netzwerkperspektive, beleuchtet empirische Befunde und bietet ein Mixed-Methods-Design zur Erforschung. Es diskutiert die strukturellen und subjektiven Perspektiven der Armut sowie mögliche Ansätze zur Bekämpfung.