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Transparenz in der internationalen Sportschiedsgerichtsbarkeit

Zur Öffentlichkeit von Verfahren und Entscheidungen des Court of Arbitration for Sport

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  • 390 stron
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Schiedsverfahren sind nicht mehr ausschließlich Privatsache; sie können auch die Öffentlichkeit betreffen. Diese Entwicklung erfordert eine Anpassung des Schiedsverfahrensrechts. Die Publikation untersucht das «Dogma der Vertraulichkeit» in der Sportschiedsgerichtsbarkeit und vergleicht den Court of Arbitration for Sport (CAS) mit Handels- und Investitionsschiedsgerichtsbarkeit, um ein alternatives Modell zur klassischen Schiedsgerichtsbarkeit zu entwickeln. Da der CAS eine gerichtsähnliche Institution ist, dienen staatliche Gerichte und deren Regelungen zur Öffentlichkeit als geeigneter Vergleichsmaßstab. Die Autorin argumentiert, dass die rechtlichen Wertungen möglicherweise über den «Umweg» des ordre public durchgesetzt werden können. Zudem wird aufgezeigt, dass die Veröffentlichung von Schiedssprüchen durch den CAS, ähnlich wie bei einem Revisionsgericht, für die konsequente und effektive Weiterentwicklung des Sportrechts notwendig ist. Abschließend werden konkrete Regelungsvorschläge in englischer Fassung präsentiert, um die Forderungen nach Reformen des CAS-Codes zu verdeutlichen. Die Themen umfassen unter anderem Schiedszwang, mündliche Verhandlung, rechtliches Gehör, Parteiautonomie, amis curiae, sowie Aspekte der Rechtsfortbildung und lex sportiva.

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Transparenz in der internationalen Sportschiedsgerichtsbarkeit, Marie-Christin Bareuther

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Transparenz in der internationalen Sportschiedsgerichtsbarkeit
Podtytuł
Zur Öffentlichkeit von Verfahren und Entscheidungen des Court of Arbitration for Sport
Język
niemiecki
Wydawca
Peter Lang
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
390
ISBN13
9783631841785
Seria
Opis
Schiedsverfahren sind nicht mehr ausschließlich Privatsache; sie können auch die Öffentlichkeit betreffen. Diese Entwicklung erfordert eine Anpassung des Schiedsverfahrensrechts. Die Publikation untersucht das «Dogma der Vertraulichkeit» in der Sportschiedsgerichtsbarkeit und vergleicht den Court of Arbitration for Sport (CAS) mit Handels- und Investitionsschiedsgerichtsbarkeit, um ein alternatives Modell zur klassischen Schiedsgerichtsbarkeit zu entwickeln. Da der CAS eine gerichtsähnliche Institution ist, dienen staatliche Gerichte und deren Regelungen zur Öffentlichkeit als geeigneter Vergleichsmaßstab. Die Autorin argumentiert, dass die rechtlichen Wertungen möglicherweise über den «Umweg» des ordre public durchgesetzt werden können. Zudem wird aufgezeigt, dass die Veröffentlichung von Schiedssprüchen durch den CAS, ähnlich wie bei einem Revisionsgericht, für die konsequente und effektive Weiterentwicklung des Sportrechts notwendig ist. Abschließend werden konkrete Regelungsvorschläge in englischer Fassung präsentiert, um die Forderungen nach Reformen des CAS-Codes zu verdeutlichen. Die Themen umfassen unter anderem Schiedszwang, mündliche Verhandlung, rechtliches Gehör, Parteiautonomie, amis curiae, sowie Aspekte der Rechtsfortbildung und lex sportiva.