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Moskaus Fenster zur Welt

Die Nachrichtenagentur TASS und die Auslandsberichterstattung in der Sowjetunion, 1918-1941

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Über die TASS der Zwischenkriegszeit und ihre Mitarbeiter ist in wissenschaftlichen und publizistischen Diskursen kaum etwas bekannt. Die Studie schließt diese Forschungslücke anhand erstmals gesichteter Aktenbestände in den Moskauer Archiven. Die Institutionsgeschichte der Nachrichtenagentur TASS. Die Studie erforscht anhand vorwiegend erstmals in den Moskauer Archiven erschlossener Quellen die Institutionsgeschichte der Nachrichtenagentur TASS sowie die Praxis der sowjetischen Auslandsberichterstattung im Zeitraum 1918-1941. Sie zeigt einen prägenden Einfluss der TASS auf aktuelle Weltbilder der sowjetischen Entscheidungselite und der Presse auf, wobei auch die Gestaltungspotentiale der Rezipienten genau herausgearbeitet und veranschaulicht werden.über die Institutionsgeschichte der TASS hinaus entwirft die Untersuchung ein Panorama der stalinistischen Kommunikationsordnung, in der sowohl die Sonderstellung Stalins als auch strategische Interessen und Kalküle anderer in den Diskurs der Auslandsberichterstattung involvierter Akteure thematisiert werden. Es wird gezeigt, wie institutionelle Ressourcen, strikte Geheimhaltungsregeln und ideologische Prämissen die Praxis der journalistischen Bedeutungsproduktion beeinflussten und in welchem Maße sie auch kognitive sowie geographische Strukturmerkmale und Grenzen des medialen Weltbildes der TASS präfigurierten.

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Moskaus Fenster zur Welt, Alexander Schejngeit

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Moskaus Fenster zur Welt
Podtytuł
Die Nachrichtenagentur TASS und die Auslandsberichterstattung in der Sowjetunion, 1918-1941
Język
niemiecki
Wydawca
Böhlau
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
Liczba stron
276
ISBN13
9783412521868
Seria
Opis
Über die TASS der Zwischenkriegszeit und ihre Mitarbeiter ist in wissenschaftlichen und publizistischen Diskursen kaum etwas bekannt. Die Studie schließt diese Forschungslücke anhand erstmals gesichteter Aktenbestände in den Moskauer Archiven. Die Institutionsgeschichte der Nachrichtenagentur TASS. Die Studie erforscht anhand vorwiegend erstmals in den Moskauer Archiven erschlossener Quellen die Institutionsgeschichte der Nachrichtenagentur TASS sowie die Praxis der sowjetischen Auslandsberichterstattung im Zeitraum 1918-1941. Sie zeigt einen prägenden Einfluss der TASS auf aktuelle Weltbilder der sowjetischen Entscheidungselite und der Presse auf, wobei auch die Gestaltungspotentiale der Rezipienten genau herausgearbeitet und veranschaulicht werden.über die Institutionsgeschichte der TASS hinaus entwirft die Untersuchung ein Panorama der stalinistischen Kommunikationsordnung, in der sowohl die Sonderstellung Stalins als auch strategische Interessen und Kalküle anderer in den Diskurs der Auslandsberichterstattung involvierter Akteure thematisiert werden. Es wird gezeigt, wie institutionelle Ressourcen, strikte Geheimhaltungsregeln und ideologische Prämissen die Praxis der journalistischen Bedeutungsproduktion beeinflussten und in welchem Maße sie auch kognitive sowie geographische Strukturmerkmale und Grenzen des medialen Weltbildes der TASS präfigurierten.