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Umkämpfte Menschenrechte

Katholische Kirche und Militärdiktatur in Argentinien (1976-1983)

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  • 380 stron
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Nach dem Militärputsch in Argentinien 1976 wurde das „Verschwinden-Lassen“ von Regimegegnern durch geheime Militär- und Polizeieinheiten zu einer weit verbreiteten Repressionspraxis. In ihrer Verzweiflung wandten sich die Angehörigen der Verschwundenen an die katholische Kirche, doch nur wenige Bischöfe solidarisierten sich mit den Opfern. Die ambivalenten offiziellen Dokumente der Bischofskonferenz enttäuschten Menschenrechtsorganisationen wie die Madres de Plaza de Mayo. Barbara Rupflin untersucht die Konflikte um die Positionierung der Amtskirche und deren Praxis im Angesicht der Menschenrechtsverletzungen. Sie beleuchtet auch die Aktionen von Katholik*innen, die mit den Antworten der Amtskirche unzufrieden waren und eigene Wege fanden, die Menschenrechtsfrage in die kirchliche Praxis zu integrieren.

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Umkämpfte Menschenrechte, Barbara Rupflin

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Umkämpfte Menschenrechte
Podtytuł
Katholische Kirche und Militärdiktatur in Argentinien (1976-1983)
Język
niemiecki
Wydawca
Böhlau
Rok wydania
2022
Oprawa
twarda
Liczba stron
380
ISBN13
9783412516529
Seria
Tagi
Opis
Nach dem Militärputsch in Argentinien 1976 wurde das „Verschwinden-Lassen“ von Regimegegnern durch geheime Militär- und Polizeieinheiten zu einer weit verbreiteten Repressionspraxis. In ihrer Verzweiflung wandten sich die Angehörigen der Verschwundenen an die katholische Kirche, doch nur wenige Bischöfe solidarisierten sich mit den Opfern. Die ambivalenten offiziellen Dokumente der Bischofskonferenz enttäuschten Menschenrechtsorganisationen wie die Madres de Plaza de Mayo. Barbara Rupflin untersucht die Konflikte um die Positionierung der Amtskirche und deren Praxis im Angesicht der Menschenrechtsverletzungen. Sie beleuchtet auch die Aktionen von Katholik*innen, die mit den Antworten der Amtskirche unzufrieden waren und eigene Wege fanden, die Menschenrechtsfrage in die kirchliche Praxis zu integrieren.