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"Wer helfen kann, der helfe!"

Deutsche SklavereigegnerInnen und die atlantische Abolitionsbewegung, 1780-1860

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Entgegen der bisherigen Forschungsmeinung lassen sich im deutschen Raum bereits seit dem späten 18. Jahrhundert Sklavereigegnerinnen und -gegner nachweisen, deren Engagement sich in zahlreichen Protestpraktiken ausdrückte. Deutsche Aktivistinnen und Aktivisten leisteten einen nicht zu unterschätzenden Beitrag innerhalb der atlantischen Abolitionsbewegung. Die geschichtswissenschaftliche Studie weist nach, dass sich deutsche AktivistInnen zwischen dem Ende des 18. und der Mitte des 19. Jahrhunderts zunehmend mit AbolitionistInnen im atlantischen Raum vernetzten und eigene sklavereikritische Stellungnahmen in den grenzüberschreitenden Diskurs einbrachten. Die Untersuchung deutscher SklavereigegnerInnen erweitert und verändert nicht nur den Blick auf die Abolitionsbewegung als grenzüberschreitendes historisches Phänomen, sondern auch auf den deutschen Raum als Teil des sogenannten atlantischen Hinterlands.

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"Wer helfen kann, der helfe!", Sarah Lentz

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
"Wer helfen kann, der helfe!"
Podtytuł
Deutsche SklavereigegnerInnen und die atlantische Abolitionsbewegung, 1780-1860
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
456
ISBN13
9783525360996
Seria
Opis
Entgegen der bisherigen Forschungsmeinung lassen sich im deutschen Raum bereits seit dem späten 18. Jahrhundert Sklavereigegnerinnen und -gegner nachweisen, deren Engagement sich in zahlreichen Protestpraktiken ausdrückte. Deutsche Aktivistinnen und Aktivisten leisteten einen nicht zu unterschätzenden Beitrag innerhalb der atlantischen Abolitionsbewegung. Die geschichtswissenschaftliche Studie weist nach, dass sich deutsche AktivistInnen zwischen dem Ende des 18. und der Mitte des 19. Jahrhunderts zunehmend mit AbolitionistInnen im atlantischen Raum vernetzten und eigene sklavereikritische Stellungnahmen in den grenzüberschreitenden Diskurs einbrachten. Die Untersuchung deutscher SklavereigegnerInnen erweitert und verändert nicht nur den Blick auf die Abolitionsbewegung als grenzüberschreitendes historisches Phänomen, sondern auch auf den deutschen Raum als Teil des sogenannten atlantischen Hinterlands.