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John Lockes Philosophie und Large-Scale Land Acquisitions in Subsahara-Afrika

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Der Kampf gegen den weltweiten Hunger bleibt eine der größten Herausforderungen der Gegenwart, verschärft durch großflächigen Landerwerb (Large-Scale Land Acquisition). Kompensationslose Enteignungen und Praktiken schwacher Nachhaltigkeit beeinträchtigen die Nahrungsmittelsicherheit der Betroffenen. Anstatt solche Landaneignungen abzulehnen, entwickelt der Autor ein Konzept der ethischen Legitimation basierend auf John Lockes Eigentumstheorie. Ziel ist es, Bedingungen zu schaffen, unter denen Large-Scale Land Acquisition zur Stärkung der Nahrungsmittelsicherheit und zum Schließen von Ertragslücken beitragen kann, mit einem geografischen Fokus auf Subsahara-Afrika. Hierzu wird Lockes Eigentumstheorie aktualisiert, um kolonialistische Züge zu beseitigen und neokolonialistischen Anwendungen entgegenzuwirken. Die Theorie wird in drei Teile gegliedert: das Recht auf Eigentum durch Arbeit, das Lockesche Proviso und den Aspekt der Nutzensteigerung. Diese werden im Rahmen des Befähigungsansatzes von Amartya Sen und Martha Nussbaum interpretiert, um eine kollektivistische Lesart der Eigentumstheorie zu fördern. Dadurch können Landaneignungen im Kontext von Entwicklungszusammenarbeit stattfinden. Die theoretischen Überlegungen werden durch ein best-practice-Modell ergänzt, das praktische Anwendungen der Landaneignungen darstellt.

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John Lockes Philosophie und Large-Scale Land Acquisitions in Subsahara-Afrika, Adam Reichert

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
John Lockes Philosophie und Large-Scale Land Acquisitions in Subsahara-Afrika
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
273
ISBN13
9783731615538
Seria
Tagi
Opis
Der Kampf gegen den weltweiten Hunger bleibt eine der größten Herausforderungen der Gegenwart, verschärft durch großflächigen Landerwerb (Large-Scale Land Acquisition). Kompensationslose Enteignungen und Praktiken schwacher Nachhaltigkeit beeinträchtigen die Nahrungsmittelsicherheit der Betroffenen. Anstatt solche Landaneignungen abzulehnen, entwickelt der Autor ein Konzept der ethischen Legitimation basierend auf John Lockes Eigentumstheorie. Ziel ist es, Bedingungen zu schaffen, unter denen Large-Scale Land Acquisition zur Stärkung der Nahrungsmittelsicherheit und zum Schließen von Ertragslücken beitragen kann, mit einem geografischen Fokus auf Subsahara-Afrika. Hierzu wird Lockes Eigentumstheorie aktualisiert, um kolonialistische Züge zu beseitigen und neokolonialistischen Anwendungen entgegenzuwirken. Die Theorie wird in drei Teile gegliedert: das Recht auf Eigentum durch Arbeit, das Lockesche Proviso und den Aspekt der Nutzensteigerung. Diese werden im Rahmen des Befähigungsansatzes von Amartya Sen und Martha Nussbaum interpretiert, um eine kollektivistische Lesart der Eigentumstheorie zu fördern. Dadurch können Landaneignungen im Kontext von Entwicklungszusammenarbeit stattfinden. Die theoretischen Überlegungen werden durch ein best-practice-Modell ergänzt, das praktische Anwendungen der Landaneignungen darstellt.