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Der Missbrauch der Umweltverbandsklage

Eine Betrachtung der Umweltverbandsklage unter dem besonderen Aspekt ihrer missbräuchlichen Geltendmachung

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Die wachsende Liste anerkannter Umweltvereinigungen und das EuGH-Urteil vom 15. Oktober 2015 haben eine Debatte über deren Befugnisse und Legitimität ausgelöst. Diese Arbeit untersucht das nationale Verwaltungsrechtschutzsystem sowie die völker- und europarechtlichen Vorgaben für die Umweltverbandsklage. Ein Vergleich mit dem Missbrauchseinwand im Verbraucherrecht liefert wichtige Erkenntnisse für das Umweltrecht. Das Bundesverwaltungsgericht bezeichnete Umweltvereinigungen als „Anwälte der Natur“, deren Rolle angesichts der Klimakatastrophe unverzichtbar ist. Im nationalen Verwaltungsrechtsschutz, das stark vom Individualrechtsschutz geprägt ist, haben diese Organisationen mit altruistischen Klagerechten eine besondere Stellung. Das EuGH-Urteil eröffnete zudem die Möglichkeit einer „Missbrauchsregelung“, was die Diskussion um die Legitimität der Umweltvereinigungen weiter anheizte. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Kapitel, die die Entwicklung und den Novellierungsbedarf der Umweltverbandsklage sowie den Missbrauch dieser Klagen untersuchen. Vorschläge zur Änderung der Regelungen des UmwRG und zur Erweiterung der Missbrauchsregelung werden erörtert, um die Wirksamkeit des gerichtlichen Verfahrens zu gewährleisten und den Anwendungsbereich zu verbessern. Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und bietet einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Umweltrecht.

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Der Missbrauch der Umweltverbandsklage, Karoline Borwieck

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Der Missbrauch der Umweltverbandsklage
Podtytuł
Eine Betrachtung der Umweltverbandsklage unter dem besonderen Aspekt ihrer missbräuchlichen Geltendmachung
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
247
ISBN13
9783428191352
Seria
Opis
Die wachsende Liste anerkannter Umweltvereinigungen und das EuGH-Urteil vom 15. Oktober 2015 haben eine Debatte über deren Befugnisse und Legitimität ausgelöst. Diese Arbeit untersucht das nationale Verwaltungsrechtschutzsystem sowie die völker- und europarechtlichen Vorgaben für die Umweltverbandsklage. Ein Vergleich mit dem Missbrauchseinwand im Verbraucherrecht liefert wichtige Erkenntnisse für das Umweltrecht. Das Bundesverwaltungsgericht bezeichnete Umweltvereinigungen als „Anwälte der Natur“, deren Rolle angesichts der Klimakatastrophe unverzichtbar ist. Im nationalen Verwaltungsrechtsschutz, das stark vom Individualrechtsschutz geprägt ist, haben diese Organisationen mit altruistischen Klagerechten eine besondere Stellung. Das EuGH-Urteil eröffnete zudem die Möglichkeit einer „Missbrauchsregelung“, was die Diskussion um die Legitimität der Umweltvereinigungen weiter anheizte. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Kapitel, die die Entwicklung und den Novellierungsbedarf der Umweltverbandsklage sowie den Missbrauch dieser Klagen untersuchen. Vorschläge zur Änderung der Regelungen des UmwRG und zur Erweiterung der Missbrauchsregelung werden erörtert, um die Wirksamkeit des gerichtlichen Verfahrens zu gewährleisten und den Anwendungsbereich zu verbessern. Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und bietet einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Umweltrecht.