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"Die kleine Hexe" von Ottfried Preußler. Emanzipiertes Kind oder bloßer Machtkampf der Generationen?

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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Universität Duisburg-Essen, Veranstaltung: Zeitgeschichtliche Kinder- und Jugendliteratur, Sprache: Deutsch, Abstract: Die 1957 erschienene Erzählung von Ottfried Preußler gehört zu den bedeutendsten Werken der spätromantischen Kinderliteratur, die sich mit der kindlichen Weltansicht beschäftigt. Sie räumt den kindlichen Phantasien Freiraum ein und gestaltet antiautoritäre Lebens- und Spielräume, nicht im Sinne des Infragestellens erwachsener Autorität, sondern zur Förderung der Kindheit. Preußler, ein großer Befürworter des Schonraums Kindheit, setzt diesen bewusst in seiner Erzählung ein. Die Protagonistin, die kleine Hexe, lebt autonom mit ihrem Raben Abraxas und zeigt sich als gutartiges Kind, das jedoch auch die Machtverhältnisse zwischen Erwachsenen und Kindern hinterfragt. Diese Arbeit untersucht, ob es sich bei der kleinen Hexe um ein emanzipiertes Kind handelt, das Gleichberechtigung anstrebt, oder ob eine Verkehrte-Welt-Ansicht dargestellt wird, in der Kinder die Macht der Erwachsenen übernehmen. Zunächst wird die zeitgeschichtliche Einordnung der Erzählung sowie die Merkmale der Kinderliteratur der Kindheitsautonomie behandelt, gefolgt von einer Analyse der Handlungsschritte der Protagonistin. Das abschließende Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und beleuchtet die zentrale Fragestellung.

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"Die kleine Hexe" von Ottfried Preußler. Emanzipiertes Kind oder bloßer Machtkampf der Generationen?, Sabrina Packenius

Język
Rok wydania
2018
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(miękka)
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Tytuł
"Die kleine Hexe" von Ottfried Preußler. Emanzipiertes Kind oder bloßer Machtkampf der Generationen?
Język
niemiecki
Rok wydania
2018
Oprawa
miękka
Liczba stron
20
ISBN13
9783668824799
Seria
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Universität Duisburg-Essen, Veranstaltung: Zeitgeschichtliche Kinder- und Jugendliteratur, Sprache: Deutsch, Abstract: Die 1957 erschienene Erzählung von Ottfried Preußler gehört zu den bedeutendsten Werken der spätromantischen Kinderliteratur, die sich mit der kindlichen Weltansicht beschäftigt. Sie räumt den kindlichen Phantasien Freiraum ein und gestaltet antiautoritäre Lebens- und Spielräume, nicht im Sinne des Infragestellens erwachsener Autorität, sondern zur Förderung der Kindheit. Preußler, ein großer Befürworter des Schonraums Kindheit, setzt diesen bewusst in seiner Erzählung ein. Die Protagonistin, die kleine Hexe, lebt autonom mit ihrem Raben Abraxas und zeigt sich als gutartiges Kind, das jedoch auch die Machtverhältnisse zwischen Erwachsenen und Kindern hinterfragt. Diese Arbeit untersucht, ob es sich bei der kleinen Hexe um ein emanzipiertes Kind handelt, das Gleichberechtigung anstrebt, oder ob eine Verkehrte-Welt-Ansicht dargestellt wird, in der Kinder die Macht der Erwachsenen übernehmen. Zunächst wird die zeitgeschichtliche Einordnung der Erzählung sowie die Merkmale der Kinderliteratur der Kindheitsautonomie behandelt, gefolgt von einer Analyse der Handlungsschritte der Protagonistin. Das abschließende Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und beleuchtet die zentrale Fragestellung.