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Alfred Kittner. Leben und Werk.

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Alfred Kittner, geboren am 24. November 1906 in Czernowitz, verkörpert den Lebensweg einer Dichtergeneration, die die historischen Umbrüche seit dem Ersten Weltkrieg erlebte. Sein literarisches Werk entwickelte sich parallel zu den politischen Ereignissen in der Bukowina und nach seinem Umzug nach Rumänien. Die Katastrophe, die das Schicksal der Bukowina prägte – die Umsiedlung der deutschen Bevölkerung zwischen 1940 und 1941, die Deportation der jüdischen Bevölkerung nach Transnistrien und deren Vernichtung sowie die Annexion der Nordbukowina durch die Sowjetunion – beeinflusste das Schaffen dieser Dichtergeneration, die sich nur in der Nachkriegs-Diaspora manifestieren konnte. Kittner erkannte schnell, dass ihr Schicksal ein europäisches Symptom zivilisatorischen Versagens darstellt. Er widmete sich der Dokumentation ihrer Vor- und Nachgeschichte in einer Anthologie deutschsprachiger Bukowiner Dichtung, an der er ein halbes Jahrhundert arbeitete und die von der amerikanischen Germanistin Amy Collin vollendet wurde. Diese Arbeit beleuchtet auch Kittners unter Druck gesetzte Existenz im kommunistischen Rumänien und vermittelt ein Bild der Gefährdung des Dichterdaseins in einem diktatorischen Regime.

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Alfred Kittner. Leben und Werk., Beatrice Greif

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Alfred Kittner. Leben und Werk.
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
288
ISBN13
9783866287723
Seria
Tagi
Opis
Alfred Kittner, geboren am 24. November 1906 in Czernowitz, verkörpert den Lebensweg einer Dichtergeneration, die die historischen Umbrüche seit dem Ersten Weltkrieg erlebte. Sein literarisches Werk entwickelte sich parallel zu den politischen Ereignissen in der Bukowina und nach seinem Umzug nach Rumänien. Die Katastrophe, die das Schicksal der Bukowina prägte – die Umsiedlung der deutschen Bevölkerung zwischen 1940 und 1941, die Deportation der jüdischen Bevölkerung nach Transnistrien und deren Vernichtung sowie die Annexion der Nordbukowina durch die Sowjetunion – beeinflusste das Schaffen dieser Dichtergeneration, die sich nur in der Nachkriegs-Diaspora manifestieren konnte. Kittner erkannte schnell, dass ihr Schicksal ein europäisches Symptom zivilisatorischen Versagens darstellt. Er widmete sich der Dokumentation ihrer Vor- und Nachgeschichte in einer Anthologie deutschsprachiger Bukowiner Dichtung, an der er ein halbes Jahrhundert arbeitete und die von der amerikanischen Germanistin Amy Collin vollendet wurde. Diese Arbeit beleuchtet auch Kittners unter Druck gesetzte Existenz im kommunistischen Rumänien und vermittelt ein Bild der Gefährdung des Dichterdaseins in einem diktatorischen Regime.