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Die Studie untersucht einen Leuchtturmbetrieb der Metall- und Elektrobranche und analysiert eine Formation indirekter Leistungssteuerung, die auf dem Konzept einer betrieblichen Gemeinschaft basiert. Die Arbeitenden empfinden das Gemeinschaftsargument, das auf Standort- und Arbeitsplatzunsicherheit fußt, als plausibel, äußern jedoch auch Zweifel. Diese Zweifel werden im Rahmen der Kritik der Arbeitenden erforscht, wobei zwei eigene Gemeinschaftsmodelle als Grundlage dienen, die von den Prinzipien des Zusammenhalts und der Arbeitsteilung geleitet werden. Die Arbeitenden diagnostizieren eine Entwertung von Produktionsarbeit, die das Gemeinschaftsargument untergräbt und neue soziale Abstiegssorgen hervorruft. Überzeugt von der Gültigkeit ihrer Gemeinschaftsmodelle und zur Bewältigung dieser Sorgen setzen die Arbeitenden eine praktische Aufwertung als Produktionsexperten entgegen. Die Untersuchung umfasst mehrere Aspekte, darunter die theoretische Sensibilisierung zur betrieblichen Gemeinschaft, die Rolle der Arbeitenden als kritische Akteure sowie die angewandten Erhebungs- und Auswertungsverfahren. In den Berichten der Arbeiter wird die Erfahrung der Weltentrennung und die kritische Prüfung der betrieblichen Gemeinschaft thematisiert, gefolgt von den praktischen Konsequenzen der Kritik und der Auseinandersetzung mit neuen Abstiegssorgen. Das Fazit beleuchtet den Übergang von der Entwertungsdiagnose zur praktischen Aufwertung.
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Wir und die fremde Welt, Hendrik Brunsen
- Język
- Rok wydania
- 2022
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Wir und die fremde Welt
- Podtytuł
- Neue Abstiegssorgen, eigene Gemeinschaftsmodelle und die Kraft der Kritik von Produktionsarbeitenden
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Hendrik Brunsen
- Rok wydania
- 2022
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 428
- ISBN13
- 9783658366865
- Seria
- Tagi
- Opis
- Die Studie untersucht einen Leuchtturmbetrieb der Metall- und Elektrobranche und analysiert eine Formation indirekter Leistungssteuerung, die auf dem Konzept einer betrieblichen Gemeinschaft basiert. Die Arbeitenden empfinden das Gemeinschaftsargument, das auf Standort- und Arbeitsplatzunsicherheit fußt, als plausibel, äußern jedoch auch Zweifel. Diese Zweifel werden im Rahmen der Kritik der Arbeitenden erforscht, wobei zwei eigene Gemeinschaftsmodelle als Grundlage dienen, die von den Prinzipien des Zusammenhalts und der Arbeitsteilung geleitet werden. Die Arbeitenden diagnostizieren eine Entwertung von Produktionsarbeit, die das Gemeinschaftsargument untergräbt und neue soziale Abstiegssorgen hervorruft. Überzeugt von der Gültigkeit ihrer Gemeinschaftsmodelle und zur Bewältigung dieser Sorgen setzen die Arbeitenden eine praktische Aufwertung als Produktionsexperten entgegen. Die Untersuchung umfasst mehrere Aspekte, darunter die theoretische Sensibilisierung zur betrieblichen Gemeinschaft, die Rolle der Arbeitenden als kritische Akteure sowie die angewandten Erhebungs- und Auswertungsverfahren. In den Berichten der Arbeiter wird die Erfahrung der Weltentrennung und die kritische Prüfung der betrieblichen Gemeinschaft thematisiert, gefolgt von den praktischen Konsequenzen der Kritik und der Auseinandersetzung mit neuen Abstiegssorgen. Das Fazit beleuchtet den Übergang von der Entwertungsdiagnose zur praktischen Aufwertung.