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Wir und die fremde Welt

Neue Abstiegssorgen, eigene Gemeinschaftsmodelle und die Kraft der Kritik von Produktionsarbeitenden

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  • 428 stron
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Die Studie untersucht einen Leuchtturmbetrieb der Metall- und Elektrobranche und analysiert eine Formation indirekter Leistungssteuerung, die auf dem Konzept einer betrieblichen Gemeinschaft basiert. Die Arbeitenden empfinden das Gemeinschaftsargument, das auf Standort- und Arbeitsplatzunsicherheit fußt, als plausibel, äußern jedoch auch Zweifel. Diese Zweifel werden im Rahmen der Kritik der Arbeitenden erforscht, wobei zwei eigene Gemeinschaftsmodelle als Grundlage dienen, die von den Prinzipien des Zusammenhalts und der Arbeitsteilung geleitet werden. Die Arbeitenden diagnostizieren eine Entwertung von Produktionsarbeit, die das Gemeinschaftsargument untergräbt und neue soziale Abstiegssorgen hervorruft. Überzeugt von der Gültigkeit ihrer Gemeinschaftsmodelle und zur Bewältigung dieser Sorgen setzen die Arbeitenden eine praktische Aufwertung als Produktionsexperten entgegen. Die Untersuchung umfasst mehrere Aspekte, darunter die theoretische Sensibilisierung zur betrieblichen Gemeinschaft, die Rolle der Arbeitenden als kritische Akteure sowie die angewandten Erhebungs- und Auswertungsverfahren. In den Berichten der Arbeiter wird die Erfahrung der Weltentrennung und die kritische Prüfung der betrieblichen Gemeinschaft thematisiert, gefolgt von den praktischen Konsequenzen der Kritik und der Auseinandersetzung mit neuen Abstiegssorgen. Das Fazit beleuchtet den Übergang von der Entwertungsdiagnose zur praktischen Aufwertung.

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Wir und die fremde Welt, Hendrik Brunsen

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Wir und die fremde Welt
Podtytuł
Neue Abstiegssorgen, eigene Gemeinschaftsmodelle und die Kraft der Kritik von Produktionsarbeitenden
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
428
ISBN13
9783658366865
Seria
Tagi
Opis
Die Studie untersucht einen Leuchtturmbetrieb der Metall- und Elektrobranche und analysiert eine Formation indirekter Leistungssteuerung, die auf dem Konzept einer betrieblichen Gemeinschaft basiert. Die Arbeitenden empfinden das Gemeinschaftsargument, das auf Standort- und Arbeitsplatzunsicherheit fußt, als plausibel, äußern jedoch auch Zweifel. Diese Zweifel werden im Rahmen der Kritik der Arbeitenden erforscht, wobei zwei eigene Gemeinschaftsmodelle als Grundlage dienen, die von den Prinzipien des Zusammenhalts und der Arbeitsteilung geleitet werden. Die Arbeitenden diagnostizieren eine Entwertung von Produktionsarbeit, die das Gemeinschaftsargument untergräbt und neue soziale Abstiegssorgen hervorruft. Überzeugt von der Gültigkeit ihrer Gemeinschaftsmodelle und zur Bewältigung dieser Sorgen setzen die Arbeitenden eine praktische Aufwertung als Produktionsexperten entgegen. Die Untersuchung umfasst mehrere Aspekte, darunter die theoretische Sensibilisierung zur betrieblichen Gemeinschaft, die Rolle der Arbeitenden als kritische Akteure sowie die angewandten Erhebungs- und Auswertungsverfahren. In den Berichten der Arbeiter wird die Erfahrung der Weltentrennung und die kritische Prüfung der betrieblichen Gemeinschaft thematisiert, gefolgt von den praktischen Konsequenzen der Kritik und der Auseinandersetzung mit neuen Abstiegssorgen. Das Fazit beleuchtet den Übergang von der Entwertungsdiagnose zur praktischen Aufwertung.