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Partizipation in der Stadtentwicklung

Eine kritische Perspektive auf die Öffentlichkeitsbeteiligung

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  • 92 strony
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Öffentlichkeitsbeteiligung galt lange als Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung von Stadtplanungs- und -entwicklungsprozessen. Doch zeigen alltägliche Erfahrungen auf kommunaler Ebene oft erhebliche Abweichungen von den theoretischen Erwartungen, was zu unbeabsichtigten Nebenwirkungen führt. Diese Arbeit beleuchtet kritisch die Öffentlichkeitsbeteiligung in Stadtplanungsprozessen am Beispiel der Stadt Riedlingen und untersucht die Gründe für den (Miss-)Erfolg solcher Partizipationsprozesse. Durch qualitative Interviews mit Bürger*innen sowie Vertreter*innen der Stadtverwaltung und der beauftragten Büros wird deutlich, dass die Konstruktion der Öffentlichkeitsbeteiligung von individuellen Erfahrungen, persönlichen Interessen und systemischen Logiken abhängt. Diese Faktoren erschweren eine erfolgreiche Kommunikation zwischen den Akteuren. Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass die Erfahrungen mit den aktuellen Beteiligungsverfahren in Riedlingen überwiegend negativ sind. Hauptgründe für den Misserfolg sind geringe und selektive Beteiligung, begrenzte Einflussmöglichkeiten, fehlendes Lokalwissen der Büros, unübersichtliche Verfahren und mangelhafte Umsetzung der Anliegen. Die Aussagen der Interviewpartner*innen verdeutlichen, dass die Öffentlichkeitsbeteiligung in Riedlingen oft zu Frustration und Vertrauensverlust führt, anstatt die Legitimation und Akzeptanz von Planungsprojekten zu erhöhen. Es bedarf daher einer kritischen Se

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Partizipation in der Stadtentwicklung, Anna-Maria Weber

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Partizipation in der Stadtentwicklung
Podtytuł
Eine kritische Perspektive auf die Öffentlichkeitsbeteiligung
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
92
ISBN13
9783658459154
Seria
Tagi
Opis
Öffentlichkeitsbeteiligung galt lange als Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung von Stadtplanungs- und -entwicklungsprozessen. Doch zeigen alltägliche Erfahrungen auf kommunaler Ebene oft erhebliche Abweichungen von den theoretischen Erwartungen, was zu unbeabsichtigten Nebenwirkungen führt. Diese Arbeit beleuchtet kritisch die Öffentlichkeitsbeteiligung in Stadtplanungsprozessen am Beispiel der Stadt Riedlingen und untersucht die Gründe für den (Miss-)Erfolg solcher Partizipationsprozesse. Durch qualitative Interviews mit Bürger*innen sowie Vertreter*innen der Stadtverwaltung und der beauftragten Büros wird deutlich, dass die Konstruktion der Öffentlichkeitsbeteiligung von individuellen Erfahrungen, persönlichen Interessen und systemischen Logiken abhängt. Diese Faktoren erschweren eine erfolgreiche Kommunikation zwischen den Akteuren. Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass die Erfahrungen mit den aktuellen Beteiligungsverfahren in Riedlingen überwiegend negativ sind. Hauptgründe für den Misserfolg sind geringe und selektive Beteiligung, begrenzte Einflussmöglichkeiten, fehlendes Lokalwissen der Büros, unübersichtliche Verfahren und mangelhafte Umsetzung der Anliegen. Die Aussagen der Interviewpartner*innen verdeutlichen, dass die Öffentlichkeitsbeteiligung in Riedlingen oft zu Frustration und Vertrauensverlust führt, anstatt die Legitimation und Akzeptanz von Planungsprojekten zu erhöhen. Es bedarf daher einer kritischen Se