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Von der Gesellschaft im Subjekt

Historischer Materialismus und Psychoanalyse

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  • 250 stron
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Die notwendige Vermittlung zwischen Psychoanalyse und Historischem Materialismus, zwischen Subjekt und Gesellschaft, ist seit über 100 Jahren ausstehend. Freud stellte bereits fest, dass die Gesellschaft einen erheblichen Anteil an der Entstehung von Neurosen hat. Während die Psychoanalyse die inneren Prozesse des Lebens untersucht, kann nur die Gesellschaftstheorie erklären, warum bestimmte subjektive Strukturen entstehen. Siegfried Zepf und Dietmar Seel versuchen, diese Vermittlung zu leisten, indem sie Laplanches Überlegungen einbeziehen, die das Triebhafte als Teil des Unbewussten und dessen Beziehung zu gesellschaftlichen Widersprüchen beleuchten. Sie skizzieren auch eine Metatheorie, deren Notwendigkeit zwar anerkannt, deren Umsetzung jedoch bislang ausblieb. Die Autoren plädieren für die Wiederbelebung einer Debatte und erinnern daran, was im psychoanalytischen Bewusstsein durch vermeintlich Neues verdrängt wurde. Sie streben an, die Totalität von Mensch und Gesellschaft dem Begriff näherzubringen, und wagen sich an die Entmystifizierung früherer und gescheiterter Versuche, die von Denkern wie Reich, Bernfeld, Fenichel und Fromm sowie Horkheimer, Marcuse, Lorenzer und Schneider unternommen wurden.

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Von der Gesellschaft im Subjekt, Siegfried Zepf, Dietmar Seel

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Von der Gesellschaft im Subjekt
Podtytuł
Historischer Materialismus und Psychoanalyse
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
250
ISBN13
9783837933666
Seria
Opis
Die notwendige Vermittlung zwischen Psychoanalyse und Historischem Materialismus, zwischen Subjekt und Gesellschaft, ist seit über 100 Jahren ausstehend. Freud stellte bereits fest, dass die Gesellschaft einen erheblichen Anteil an der Entstehung von Neurosen hat. Während die Psychoanalyse die inneren Prozesse des Lebens untersucht, kann nur die Gesellschaftstheorie erklären, warum bestimmte subjektive Strukturen entstehen. Siegfried Zepf und Dietmar Seel versuchen, diese Vermittlung zu leisten, indem sie Laplanches Überlegungen einbeziehen, die das Triebhafte als Teil des Unbewussten und dessen Beziehung zu gesellschaftlichen Widersprüchen beleuchten. Sie skizzieren auch eine Metatheorie, deren Notwendigkeit zwar anerkannt, deren Umsetzung jedoch bislang ausblieb. Die Autoren plädieren für die Wiederbelebung einer Debatte und erinnern daran, was im psychoanalytischen Bewusstsein durch vermeintlich Neues verdrängt wurde. Sie streben an, die Totalität von Mensch und Gesellschaft dem Begriff näherzubringen, und wagen sich an die Entmystifizierung früherer und gescheiterter Versuche, die von Denkern wie Reich, Bernfeld, Fenichel und Fromm sowie Horkheimer, Marcuse, Lorenzer und Schneider unternommen wurden.