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Museum und Migrationserfahrungen

Empirische Erkundungen zu den Interessen Jugendlicher im Freilandmuseum

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  • 297 stron
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Ein Museumsbesuch ist für Jugendliche mit Migrationserfahrung besonders interessant, wenn ihre eigene Geschichte im Mittelpunkt steht und sie angeregt werden, eigene Narrationen zu entwickeln. Das Museum fungiert als ideale Begegnungsstätte unterschiedlicher Kulturen, insbesondere nach der Flüchtlingskrise 2015, die viele Veränderungen mit sich brachte. Die Museumslandschaft möchte zur Integration beitragen, stellt jedoch die Frage nach dem „Wie“ der musealen Vermittlungsarbeit. Johannes M. Knoblach untersucht, welche Bedingungen museumspädagogische Ansätze prägen, die sich an den Interessen dieser Jugendlichen orientieren. Im Kern seiner Arbeit steht eine empirische Studie, die sich qualitativ-rekonstruktiv mit den Strukturen von Interessenhandlungen und den Prozessen der historischen Sinnbildung auseinandersetzt. Der Autor entwickelt Impulse, die sowohl für die museale Vermittlungspraxis als auch für zukünftige Forschung relevant sind. Ein Bildungsprogramm in kulturhistorischen Museen ist für diese Jugendlichen interessant, wenn ihre persönlichen Erfahrungen zentral sind. Die Befriedigung grundlegender psychologischer Bedürfnisse nach Kompetenz, Autonomie und Zugehörigkeit ist entscheidend für das Interesse. Jugendliche sollten die Möglichkeit haben, unabhängig ihre eigene Interpretation und Geschichte im spezifischen Museumskontext zu entwickeln, um eine positive Beziehung zu fremden Kulturen aufzubauen.

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Museum und Migrationserfahrungen, Johannes M. Knoblach

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Museum und Migrationserfahrungen
Podtytuł
Empirische Erkundungen zu den Interessen Jugendlicher im Freilandmuseum
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
297
ISBN13
9783847112259
Seria
Tagi
Opis
Ein Museumsbesuch ist für Jugendliche mit Migrationserfahrung besonders interessant, wenn ihre eigene Geschichte im Mittelpunkt steht und sie angeregt werden, eigene Narrationen zu entwickeln. Das Museum fungiert als ideale Begegnungsstätte unterschiedlicher Kulturen, insbesondere nach der Flüchtlingskrise 2015, die viele Veränderungen mit sich brachte. Die Museumslandschaft möchte zur Integration beitragen, stellt jedoch die Frage nach dem „Wie“ der musealen Vermittlungsarbeit. Johannes M. Knoblach untersucht, welche Bedingungen museumspädagogische Ansätze prägen, die sich an den Interessen dieser Jugendlichen orientieren. Im Kern seiner Arbeit steht eine empirische Studie, die sich qualitativ-rekonstruktiv mit den Strukturen von Interessenhandlungen und den Prozessen der historischen Sinnbildung auseinandersetzt. Der Autor entwickelt Impulse, die sowohl für die museale Vermittlungspraxis als auch für zukünftige Forschung relevant sind. Ein Bildungsprogramm in kulturhistorischen Museen ist für diese Jugendlichen interessant, wenn ihre persönlichen Erfahrungen zentral sind. Die Befriedigung grundlegender psychologischer Bedürfnisse nach Kompetenz, Autonomie und Zugehörigkeit ist entscheidend für das Interesse. Jugendliche sollten die Möglichkeit haben, unabhängig ihre eigene Interpretation und Geschichte im spezifischen Museumskontext zu entwickeln, um eine positive Beziehung zu fremden Kulturen aufzubauen.