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Verbraucherrechtsdurchsetzung bei Massenschäden.

Ein Beitrag zu Grenzen des Individualrechtsschutzes und zur Perspektive der Musterfeststellungsklage.

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Der Abgasskandal hat gravierende Mängel in der Durchsetzung von Verbraucherrechten bei Massenschäden aufgezeigt und führte zur Einführung der Musterfeststellungsklage als erstes kollektives Rechtsschutzinstrument in der ZPO. Nach über drei Jahren stellt sich nun die Frage, ob dieses Modell zukunftsfähig ist und welche Anpassungen erforderlich sind, insbesondere im Kontext der neuen EU-Verbandsklagenrichtlinie. Die Ziviljustiz war nicht auf die Bewältigung eines solch umfassenden Schadensereignisses mit vielen gleichartig geschädigten Verbrauchern vorbereitet. Die Einführung der Musterfeststellungsklage war eine Reaktion auf diese Defizite. Die Arbeit untersucht die Vereinbarkeit des neuen Verfahrens mit traditionellen Prinzipien des Prozessrechts und schafft eine Verbindung zwischen Individual- und Kollektivrechtsschutz. Zudem wird erörtert, wie die Vorgaben der EU-Verbandsklagenrichtlinie in die Musterfeststellungsklage integriert werden können und welche Maßnahmen zur Verbesserung der Rechtsschutzmöglichkeiten für Verbraucher ergriffen werden sollten. Die Untersuchung gliedert sich in mehrere Abschnitte, die sich mit der zivilprozessualen Problematik von Massenschäden, der Einordnung und Ausgestaltung der Musterfeststellungsklage sowie deren Perspektiven und Weiterentwicklungen befassen.

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Verbraucherrechtsdurchsetzung bei Massenschäden., Maximilian Dettmer

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Verbraucherrechtsdurchsetzung bei Massenschäden.
Podtytuł
Ein Beitrag zu Grenzen des Individualrechtsschutzes und zur Perspektive der Musterfeststellungsklage.
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
299
ISBN13
9783428185689
Seria
Opis
Der Abgasskandal hat gravierende Mängel in der Durchsetzung von Verbraucherrechten bei Massenschäden aufgezeigt und führte zur Einführung der Musterfeststellungsklage als erstes kollektives Rechtsschutzinstrument in der ZPO. Nach über drei Jahren stellt sich nun die Frage, ob dieses Modell zukunftsfähig ist und welche Anpassungen erforderlich sind, insbesondere im Kontext der neuen EU-Verbandsklagenrichtlinie. Die Ziviljustiz war nicht auf die Bewältigung eines solch umfassenden Schadensereignisses mit vielen gleichartig geschädigten Verbrauchern vorbereitet. Die Einführung der Musterfeststellungsklage war eine Reaktion auf diese Defizite. Die Arbeit untersucht die Vereinbarkeit des neuen Verfahrens mit traditionellen Prinzipien des Prozessrechts und schafft eine Verbindung zwischen Individual- und Kollektivrechtsschutz. Zudem wird erörtert, wie die Vorgaben der EU-Verbandsklagenrichtlinie in die Musterfeststellungsklage integriert werden können und welche Maßnahmen zur Verbesserung der Rechtsschutzmöglichkeiten für Verbraucher ergriffen werden sollten. Die Untersuchung gliedert sich in mehrere Abschnitte, die sich mit der zivilprozessualen Problematik von Massenschäden, der Einordnung und Ausgestaltung der Musterfeststellungsklage sowie deren Perspektiven und Weiterentwicklungen befassen.