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Die Patientenverfügung ein Rechtsinstrument der Selbstbestimmung

Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der Rolle und Perspektive von Ärzten

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Die Patientenverfügung ist ein wichtiges Rechtsinstrument, das das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen im Zustand der Einwilligungsunfähigkeit am Lebensende sichert. Die Verantwortung des Arztes besteht darin, die Patientenverfügung in der jeweiligen Behandlungssituation korrekt umzusetzen. Falsche Interpretationen der Patientenverfügung können für den Arzt erhebliche straf-, zivil- und berufsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Die Untersuchung zeigt, dass eine Ergänzung der gesetzlichen Regelungen in den §§ 1901a ff. BGB durch zusätzliche Vorgaben, wie eine Aufklärungs- und Beratungspflicht bei negativen Patientenverfügungen sowie eine Aktualisierungs- und Registrierungsverpflichtung, das Risiko solcher Folgen verringern könnte. Dies könnte die Wahrscheinlichkeit fehlerhafter Entscheidungen des Arztes im Umgang mit Patientenverfügungen erheblich reduzieren. Gleichzeitig könnte die Senkung des Fehlinterpretationsrisikos dazu beitragen, den selbstbestimmten Willen des Patienten korrekt umzusetzen und Fremdbestimmung zu vermeiden. Dadurch würde die Patientenverfügung als effektives Rechtsmittel für den Einzelnen gestärkt. Die Untersuchung umfasst Aspekte der Selbstbestimmung in Medizin und Recht, die Entwicklung der öffentlichen Debatte, die gesetzliche Implementierung sowie die Verantwortung des Arztes im Umgang mit Patientenverfügungen.

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Die Patientenverfügung ein Rechtsinstrument der Selbstbestimmung, Mara Alexandra Rego Sousa Torres

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Patientenverfügung ein Rechtsinstrument der Selbstbestimmung
Podtytuł
Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der Rolle und Perspektive von Ärzten
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
492
ISBN13
9783658367398
Seria
Opis
Die Patientenverfügung ist ein wichtiges Rechtsinstrument, das das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen im Zustand der Einwilligungsunfähigkeit am Lebensende sichert. Die Verantwortung des Arztes besteht darin, die Patientenverfügung in der jeweiligen Behandlungssituation korrekt umzusetzen. Falsche Interpretationen der Patientenverfügung können für den Arzt erhebliche straf-, zivil- und berufsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Die Untersuchung zeigt, dass eine Ergänzung der gesetzlichen Regelungen in den §§ 1901a ff. BGB durch zusätzliche Vorgaben, wie eine Aufklärungs- und Beratungspflicht bei negativen Patientenverfügungen sowie eine Aktualisierungs- und Registrierungsverpflichtung, das Risiko solcher Folgen verringern könnte. Dies könnte die Wahrscheinlichkeit fehlerhafter Entscheidungen des Arztes im Umgang mit Patientenverfügungen erheblich reduzieren. Gleichzeitig könnte die Senkung des Fehlinterpretationsrisikos dazu beitragen, den selbstbestimmten Willen des Patienten korrekt umzusetzen und Fremdbestimmung zu vermeiden. Dadurch würde die Patientenverfügung als effektives Rechtsmittel für den Einzelnen gestärkt. Die Untersuchung umfasst Aspekte der Selbstbestimmung in Medizin und Recht, die Entwicklung der öffentlichen Debatte, die gesetzliche Implementierung sowie die Verantwortung des Arztes im Umgang mit Patientenverfügungen.