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Zeit und âventiure in Wolframs von Eschenbach Parzival

Zur narrativen Identitätskonstruktion des Helden

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  • 324 strony
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Warum verschwindet Parzival für lange Zeit aus seiner Erzählung? Wie wird in Wolframs Dichtung von Transzendenz(erfahrung) erzählt? Welche Rolle spielen die anderen Figuren und ihre Geschichten für das Erzählen von Parzivals âventiure ? Antworten geben die Analyse narrativer Verfahren der Zeit, welche die Identitätskonstruktion des Helden bestimmen, sowie die Betrachtung der âventiure als symbolisch generalisiertes Kommunikationsmedium. Die konsequent narratologisch ausgerichtete Fragestellung wird mit den soziologischen Überlegungen Niklas Luhmanns zur religiösen Kommunikation und ihrer Leitdifferenz von Immanenz und Transzendenz, zudem mit Paul Ricoeurs Reflexionen zur Aporie der Zeitlichkeit und seiner Idee der narrativen Identität verknüpft. Die Organisation und Struktur der Erzählung werden auf diese Weise mit der für den Parzival relevanten Frage nach den Unverfügbarkeitskonstruktionen enggeführt. Damit gelingt eine neue Perspektive auf einen der bedeutendsten Romane des Hochmittelalters. Beispielhaft vorgeführt wird zudem, wie der wechselseitige Zusammenhang von Zeit, Erzählung und Lebenszeit des Helden analytisch gefasst werden kann.

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Zeit und âventiure in Wolframs von Eschenbach Parzival, Antje Sablotny

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Zeit und âventiure in Wolframs von Eschenbach Parzival
Podtytuł
Zur narrativen Identitätskonstruktion des Helden
Język
niemiecki
Wydawca
De Gruyter
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
324
ISBN13
9783110659078
Seria
Tagi
Opis
Warum verschwindet Parzival für lange Zeit aus seiner Erzählung? Wie wird in Wolframs Dichtung von Transzendenz(erfahrung) erzählt? Welche Rolle spielen die anderen Figuren und ihre Geschichten für das Erzählen von Parzivals âventiure ? Antworten geben die Analyse narrativer Verfahren der Zeit, welche die Identitätskonstruktion des Helden bestimmen, sowie die Betrachtung der âventiure als symbolisch generalisiertes Kommunikationsmedium. Die konsequent narratologisch ausgerichtete Fragestellung wird mit den soziologischen Überlegungen Niklas Luhmanns zur religiösen Kommunikation und ihrer Leitdifferenz von Immanenz und Transzendenz, zudem mit Paul Ricoeurs Reflexionen zur Aporie der Zeitlichkeit und seiner Idee der narrativen Identität verknüpft. Die Organisation und Struktur der Erzählung werden auf diese Weise mit der für den Parzival relevanten Frage nach den Unverfügbarkeitskonstruktionen enggeführt. Damit gelingt eine neue Perspektive auf einen der bedeutendsten Romane des Hochmittelalters. Beispielhaft vorgeführt wird zudem, wie der wechselseitige Zusammenhang von Zeit, Erzählung und Lebenszeit des Helden analytisch gefasst werden kann.