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Die business judgment rule (§ 93 I 2 AktG) in der Entscheidungspraxis

Eine kritische Würdigung der Rechtsentwicklung seit der ARAG/Garmenbeck-Entscheidung

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In der Rechtsentwicklung der Vorstandshaftung nach § 93 I 2 AktG zeigt sich ein overenforcement, bedingt durch die hohen Anforderungen der Gerichte an die Inanspruchnahme des Haftungsfreiraums. Die (analoge) Anwendung der Haftungsprivilegierung außerhalb des ursprünglichen Anwendungsbereichs dieser Norm gewinnt zunehmend an Bedeutung. In den letzten Jahren ist die Zahl der Schadensersatzklagen gegen Vorstände gestiegen, wodurch die Diskussion über over- oder underenforcement der Vorstandshaftung an Relevanz gewonnen hat. Der erste Teil der Arbeit untersucht die Rechtsentwicklung der Haftung in Bezug auf jedes Tatbestandsmerkmal des § 93 I 2 AktG, was eine differenzierte Beurteilung ermöglicht, ob die Anforderungen der Rechtsprechung zu hoch oder zu niedrig sind und wo Änderungsbedarf besteht. Im zweiten Teil werden die zunehmend relevanten Fallgestaltungen außerhalb des originären Anwendungsbereichs des § 93 I 2 AktG im Hinblick auf mögliche Haftungsprivilegierungen (insbesondere Analogie) analysiert. Die Arbeit gliedert sich in Einleitung, Rechtsentwicklung der einzelnen Tatbestandsmerkmale der business judgment rule, Anwendung des § 93 I 2 AktG auf andere Fallkonstellationen, Gesamtergebnis sowie Literatur- und Rechtsprechungsverzeichnis.

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Die business judgment rule (§ 93 I 2 AktG) in der Entscheidungspraxis, Claudia Fobe

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die business judgment rule (§ 93 I 2 AktG) in der Entscheidungspraxis
Podtytuł
Eine kritische Würdigung der Rechtsentwicklung seit der ARAG/Garmenbeck-Entscheidung
Język
niemiecki
Wydawca
Peter Lang
Rok wydania
2022
Oprawa
twarda
Liczba stron
298
ISBN13
9783631869208
Seria
Opis
In der Rechtsentwicklung der Vorstandshaftung nach § 93 I 2 AktG zeigt sich ein overenforcement, bedingt durch die hohen Anforderungen der Gerichte an die Inanspruchnahme des Haftungsfreiraums. Die (analoge) Anwendung der Haftungsprivilegierung außerhalb des ursprünglichen Anwendungsbereichs dieser Norm gewinnt zunehmend an Bedeutung. In den letzten Jahren ist die Zahl der Schadensersatzklagen gegen Vorstände gestiegen, wodurch die Diskussion über over- oder underenforcement der Vorstandshaftung an Relevanz gewonnen hat. Der erste Teil der Arbeit untersucht die Rechtsentwicklung der Haftung in Bezug auf jedes Tatbestandsmerkmal des § 93 I 2 AktG, was eine differenzierte Beurteilung ermöglicht, ob die Anforderungen der Rechtsprechung zu hoch oder zu niedrig sind und wo Änderungsbedarf besteht. Im zweiten Teil werden die zunehmend relevanten Fallgestaltungen außerhalb des originären Anwendungsbereichs des § 93 I 2 AktG im Hinblick auf mögliche Haftungsprivilegierungen (insbesondere Analogie) analysiert. Die Arbeit gliedert sich in Einleitung, Rechtsentwicklung der einzelnen Tatbestandsmerkmale der business judgment rule, Anwendung des § 93 I 2 AktG auf andere Fallkonstellationen, Gesamtergebnis sowie Literatur- und Rechtsprechungsverzeichnis.