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"Das Ergebnis steht halt noch nicht fest."

Queere und feministische Praktiken des Flirtens in Zeiten von #MeeToo

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"Ob wir in diesen Zeiten überhaupt noch flirten können?" ist eine zentrale Frage der #MeToo-Debatte. Feminist*innen, die darauf hinweisen, dass selbst "unschuldiges" Flirten Grenzen überschreiten kann, werden oft als lustfeindlich kritisiert. Männer hingegen befürchten, dass unerwünschte Komplimente oder Berührungen als Übergriffigkeit wahrgenommen werden könnten. Diese Debatte wirft essentielle Fragen zum Verhältnis von Flirt und Grenzüberschreitung auf. Flirten ist eine doppeldeutige Interaktionsform, in der Begehren oft nur angedeutet wird, was die Herstellung eines klaren sexuellen Konsenses erschwert. Die Studie geht davon aus, dass Flirtpraktiken in heteronormative und patriarchale Machtstrukturen eingebettet sind. Daher wird es zur Herausforderung, einen sensiblen Umgang mit Flirten zu finden, ohne den charakteristischen Sinn für Ambivalenzen zu verlieren. Anhand von sechs Personen aus der queeren und feministischen Szene Münchens untersucht die Autorin die Möglichkeiten und Hürden alternativer Flirtformen. Dabei wird analysiert, wie die Protagonist*innen mit heteropatriarchalen Erwartungen brechen, welche Widersprüche auftreten und welche Voraussetzungen sie für konsensuales, machtsensibles Flirten sehen. Zudem wird erforscht, wie Grenzen erkannt, kommuniziert und ausgehandelt werden.

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"Das Ergebnis steht halt noch nicht fest.", Anna Klaß

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
"Das Ergebnis steht halt noch nicht fest."
Podtytuł
Queere und feministische Praktiken des Flirtens in Zeiten von #MeeToo
Język
niemiecki
Autorzy
Anna Klaß
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
159
ISBN13
9783831650439
Seria
Ocena
5 z 5
Opis
"Ob wir in diesen Zeiten überhaupt noch flirten können?" ist eine zentrale Frage der #MeToo-Debatte. Feminist*innen, die darauf hinweisen, dass selbst "unschuldiges" Flirten Grenzen überschreiten kann, werden oft als lustfeindlich kritisiert. Männer hingegen befürchten, dass unerwünschte Komplimente oder Berührungen als Übergriffigkeit wahrgenommen werden könnten. Diese Debatte wirft essentielle Fragen zum Verhältnis von Flirt und Grenzüberschreitung auf. Flirten ist eine doppeldeutige Interaktionsform, in der Begehren oft nur angedeutet wird, was die Herstellung eines klaren sexuellen Konsenses erschwert. Die Studie geht davon aus, dass Flirtpraktiken in heteronormative und patriarchale Machtstrukturen eingebettet sind. Daher wird es zur Herausforderung, einen sensiblen Umgang mit Flirten zu finden, ohne den charakteristischen Sinn für Ambivalenzen zu verlieren. Anhand von sechs Personen aus der queeren und feministischen Szene Münchens untersucht die Autorin die Möglichkeiten und Hürden alternativer Flirtformen. Dabei wird analysiert, wie die Protagonist*innen mit heteropatriarchalen Erwartungen brechen, welche Widersprüche auftreten und welche Voraussetzungen sie für konsensuales, machtsensibles Flirten sehen. Zudem wird erforscht, wie Grenzen erkannt, kommuniziert und ausgehandelt werden.