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Auswirkungen der Unschuldsvermutung auf außerstrafrechtliche Folgeverfahren in Fällen des Freispruchs aus Mangel an Beweisen

Unter besonderer Berücksichtigung der Rechtsprechung des EGMR

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Die Rechtsprechung des EGMR zum zweiten Aspekt der Unschuldsvermutung erweitert deren Anwendung auf den außerstrafrechtlichen Bereich. Die Autorin untersucht die Auswirkungen dieser Rechtsprechung auf das deutsche Recht und bietet einen Lösungsansatz für die Praxis. Insbesondere stellt sich die Frage, wie mit Verdachtsmomenten in einem außerstrafrechtlichen Folgeverfahren umgegangen werden kann, vor allem nach einem Freispruch aufgrund mangelnder Beweise. Hierbei ist es schwierig, den Schutz des Freigesprochenen zu gewährleisten, ohne die Rechte Dritter zu beeinträchtigen. Der EGMR adressiert diese Problematik durch die Ausweitung der Unschuldsvermutung auf den außerstrafrechtlichen Bereich. Ein zentrales Anliegen dieser Arbeit ist die Frage, ob diese Rechtsprechung in das deutsche Recht integriert werden kann. Die Autorin setzt sich intensiv mit relevanter Rechtsprechung und Literatur auseinander und entwickelt eine vermittelnde Lösung. Daraus resultieren konkrete Praxishinweise. Das Inhaltsverzeichnis umfasst den Anwendungsbereich der strafrechtlichen Unschuldsvermutung, die Rechtsprechung des EGMR zur fortwirkenden Unschuldsvermutung sowie deren Umsetzung in das deutsche Recht, insbesondere das Problem der Bindungswirkung von Strafurteilen und den Lösungsvorschlag mit Praxishinweisen.

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Auswirkungen der Unschuldsvermutung auf außerstrafrechtliche Folgeverfahren in Fällen des Freispruchs aus Mangel an Beweisen, Luisa Folkmann

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Auswirkungen der Unschuldsvermutung auf außerstrafrechtliche Folgeverfahren in Fällen des Freispruchs aus Mangel an Beweisen
Podtytuł
Unter besonderer Berücksichtigung der Rechtsprechung des EGMR
Język
niemiecki
Wydawca
Peter Lang
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
202
ISBN13
9783631880449
Seria
Opis
Die Rechtsprechung des EGMR zum zweiten Aspekt der Unschuldsvermutung erweitert deren Anwendung auf den außerstrafrechtlichen Bereich. Die Autorin untersucht die Auswirkungen dieser Rechtsprechung auf das deutsche Recht und bietet einen Lösungsansatz für die Praxis. Insbesondere stellt sich die Frage, wie mit Verdachtsmomenten in einem außerstrafrechtlichen Folgeverfahren umgegangen werden kann, vor allem nach einem Freispruch aufgrund mangelnder Beweise. Hierbei ist es schwierig, den Schutz des Freigesprochenen zu gewährleisten, ohne die Rechte Dritter zu beeinträchtigen. Der EGMR adressiert diese Problematik durch die Ausweitung der Unschuldsvermutung auf den außerstrafrechtlichen Bereich. Ein zentrales Anliegen dieser Arbeit ist die Frage, ob diese Rechtsprechung in das deutsche Recht integriert werden kann. Die Autorin setzt sich intensiv mit relevanter Rechtsprechung und Literatur auseinander und entwickelt eine vermittelnde Lösung. Daraus resultieren konkrete Praxishinweise. Das Inhaltsverzeichnis umfasst den Anwendungsbereich der strafrechtlichen Unschuldsvermutung, die Rechtsprechung des EGMR zur fortwirkenden Unschuldsvermutung sowie deren Umsetzung in das deutsche Recht, insbesondere das Problem der Bindungswirkung von Strafurteilen und den Lösungsvorschlag mit Praxishinweisen.