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Die Normativität der Normalität

Husserl und Wittgenstein über die Genese der Normativität

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Dieses Buch untersucht, wie die normative Funktion, die unser vernünftiges Denken und Handeln reguliert, ursprünglich konstituiert wird, indem es Husserls und Wittgensteins Spätphilosophie systematisch vergleicht. Beide Denker interessierten sich in ihrer späten Phase für die Grundlagen der Normativität von Logik und Mathematik, die als besonders grundlegend erscheint. Sie entwickelten ähnliche Programme, die einen Rückgang auf die vorwissenschaftlich-alltagspraktische Ebene beinhalten, wobei Husserl den Begriff der Lebenswelt und Wittgenstein den der Lebensform verwendet. Dieser Rückgang versucht, die Konstitution der Normativität auf die der Normalität zurückzuführen. Die zentrale Frage ist, wie Normalität konstituiert wird. Der Autor zeigt detailliert, wie Husserl und Wittgenstein diese Frage ähnlich, aber auch unterschiedlich beantworten, und wie ihre Erklärungsmodelle einander produktiv ergänzen können. Das Buch leistet einen wichtigen Beitrag, indem es das komplexe Verhältnis zwischen Normativität und Normalität systematisch untersucht, ein bisher wenig erforschtes Thema, das in der gegenwärtigen Philosophie zunehmend an Interesse gewinnt. Zudem ist es die erste umfassende Studie, die Husserls und Wittgensteins Spätphilosophie durchgehend vergleichend darstellt.

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Die Normativität der Normalität, Jun Suk Kim

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Normativität der Normalität
Podtytuł
Husserl und Wittgenstein über die Genese der Normativität
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
224
ISBN13
9783031448102
Seria
Tagi
Opis
Dieses Buch untersucht, wie die normative Funktion, die unser vernünftiges Denken und Handeln reguliert, ursprünglich konstituiert wird, indem es Husserls und Wittgensteins Spätphilosophie systematisch vergleicht. Beide Denker interessierten sich in ihrer späten Phase für die Grundlagen der Normativität von Logik und Mathematik, die als besonders grundlegend erscheint. Sie entwickelten ähnliche Programme, die einen Rückgang auf die vorwissenschaftlich-alltagspraktische Ebene beinhalten, wobei Husserl den Begriff der Lebenswelt und Wittgenstein den der Lebensform verwendet. Dieser Rückgang versucht, die Konstitution der Normativität auf die der Normalität zurückzuführen. Die zentrale Frage ist, wie Normalität konstituiert wird. Der Autor zeigt detailliert, wie Husserl und Wittgenstein diese Frage ähnlich, aber auch unterschiedlich beantworten, und wie ihre Erklärungsmodelle einander produktiv ergänzen können. Das Buch leistet einen wichtigen Beitrag, indem es das komplexe Verhältnis zwischen Normativität und Normalität systematisch untersucht, ein bisher wenig erforschtes Thema, das in der gegenwärtigen Philosophie zunehmend an Interesse gewinnt. Zudem ist es die erste umfassende Studie, die Husserls und Wittgensteins Spätphilosophie durchgehend vergleichend darstellt.