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Politik und Gewalt

Giorgio Agamben und Jürgen Habermas im Vergleich. Dissertationsschrift. DE

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Diese Studie untersucht die komplexe Beziehung zwischen Politik und Gewalt aus der Perspektive zweier bedeutender zeitgenössischer Politischer Philosophen: Giorgio Agamben und Jürgen Habermas. Agamben weist auf eine gemeinsame Grundstruktur zwischen Diktatur, totalitären Systemen und Demokratie hin, die sich auf den Zugriff auf den nackten Körper stützt, der der politischen Macht ausgeliefert ist. Er argumentiert, dass die Grenze zwischen Leben und Nicht-Leben, Mensch und Nicht-Mensch nicht klar definiert ist, was eine souveräne Entscheidung erfordert, die Einheit schafft. Die Macht des Souveräns beruht auf der Entscheidung über Leben und Tod. Im Gegensatz dazu sieht Habermas Gewalt nicht als Wesen der Politik, sondern entwickelt ein Konzept, das Politik als Verwirklichung der kommunikativen Vernunft versteht. Angesichts gegenwärtiger gesellschaftlicher Probleme, wie Bioethik und globale Strukturen, die er als "Entgleisung der Moderne" bezeichnet, plädiert er für politische Gestaltung durch kommunikative Vernunft. Diese schafft durch Diskurs unter Freien und Gleichen Grundnormen für das Zusammenleben und das Rechtssystem. Sie bietet eine Legitimationsquelle für das Recht und vermittelt zwischen System und Lebenswelt, wodurch sie eine Integrationsfunktion für die moderne Gesellschaft erfüllt, die alle einschließen will.

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Politik und Gewalt, Otto Gusti Ndegong Madung

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Politik und Gewalt
Podtytuł
Giorgio Agamben und Jürgen Habermas im Vergleich. Dissertationsschrift. DE
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
206
ISBN13
9783831685578
Seria
Opis
Diese Studie untersucht die komplexe Beziehung zwischen Politik und Gewalt aus der Perspektive zweier bedeutender zeitgenössischer Politischer Philosophen: Giorgio Agamben und Jürgen Habermas. Agamben weist auf eine gemeinsame Grundstruktur zwischen Diktatur, totalitären Systemen und Demokratie hin, die sich auf den Zugriff auf den nackten Körper stützt, der der politischen Macht ausgeliefert ist. Er argumentiert, dass die Grenze zwischen Leben und Nicht-Leben, Mensch und Nicht-Mensch nicht klar definiert ist, was eine souveräne Entscheidung erfordert, die Einheit schafft. Die Macht des Souveräns beruht auf der Entscheidung über Leben und Tod. Im Gegensatz dazu sieht Habermas Gewalt nicht als Wesen der Politik, sondern entwickelt ein Konzept, das Politik als Verwirklichung der kommunikativen Vernunft versteht. Angesichts gegenwärtiger gesellschaftlicher Probleme, wie Bioethik und globale Strukturen, die er als "Entgleisung der Moderne" bezeichnet, plädiert er für politische Gestaltung durch kommunikative Vernunft. Diese schafft durch Diskurs unter Freien und Gleichen Grundnormen für das Zusammenleben und das Rechtssystem. Sie bietet eine Legitimationsquelle für das Recht und vermittelt zwischen System und Lebenswelt, wodurch sie eine Integrationsfunktion für die moderne Gesellschaft erfüllt, die alle einschließen will.