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Travelling memories

Deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur über die Flucht während des Nationalsozialismus und aus der DDR

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Aleida Assmann fordert eine Umstrukturierung nationaler Erinnerungskulturen, um Flüchtlingen eine stärkere Partizipation an Erinnerungsprozessen zu ermöglichen. Die Studie untersucht die topografischen und erinnerungskulturellen Darstellungen der Flucht in der Kinder- und Jugendliteratur und entwickelt ein Modell des Gedächtnisses dieser Literatur. Im Fokus stehen zwei historische Phasen: die Flucht während des Nationalsozialismus (1933-1945) und die Flucht aus der Deutschen Demokratischen Republik (1957-1989). Durch die vergleichende Analyse von Exilromanen sowie realistischen Kinder- und Jugendromanen aus Ost- und Westdeutschland nach 1945 wird das Spektrum literarischer Gedächtniskonstruktionen zur Flucht in diesen beiden Perioden abgesteckt. Die Studie beleuchtet Werke von Autoren wie Lisa Tetzner, Kurt Held, Erika Mann und Judith Kerr und zeigt, dass sich in der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur Gedächtniskonstruktionen über Flucht als "travelling memory" entwickelt haben. Dies trägt zur Theoriebildung literaturwissenschaftlicher Gedächtniskonzepte in der Kinder- und Jugendliteraturforschung bei. Die Gliederung umfasst die Einleitung, die Analyse der Flucht in der Kinder- und Jugendliteratur seit 1933, Transkulturalität, Gedächtnis und Literatur, sowie spezifische Topoi der Flucht und deren Fazit.

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Travelling memories, Larissa Carolin Jagdschian

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Travelling memories
Podtytuł
Deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur über die Flucht während des Nationalsozialismus und aus der DDR
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
240
ISBN13
9783662688120
Seria
Tagi
Opis
Aleida Assmann fordert eine Umstrukturierung nationaler Erinnerungskulturen, um Flüchtlingen eine stärkere Partizipation an Erinnerungsprozessen zu ermöglichen. Die Studie untersucht die topografischen und erinnerungskulturellen Darstellungen der Flucht in der Kinder- und Jugendliteratur und entwickelt ein Modell des Gedächtnisses dieser Literatur. Im Fokus stehen zwei historische Phasen: die Flucht während des Nationalsozialismus (1933-1945) und die Flucht aus der Deutschen Demokratischen Republik (1957-1989). Durch die vergleichende Analyse von Exilromanen sowie realistischen Kinder- und Jugendromanen aus Ost- und Westdeutschland nach 1945 wird das Spektrum literarischer Gedächtniskonstruktionen zur Flucht in diesen beiden Perioden abgesteckt. Die Studie beleuchtet Werke von Autoren wie Lisa Tetzner, Kurt Held, Erika Mann und Judith Kerr und zeigt, dass sich in der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur Gedächtniskonstruktionen über Flucht als "travelling memory" entwickelt haben. Dies trägt zur Theoriebildung literaturwissenschaftlicher Gedächtniskonzepte in der Kinder- und Jugendliteraturforschung bei. Die Gliederung umfasst die Einleitung, die Analyse der Flucht in der Kinder- und Jugendliteratur seit 1933, Transkulturalität, Gedächtnis und Literatur, sowie spezifische Topoi der Flucht und deren Fazit.