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Das Bild entsteht im Betrachter

Leerstellen und rezeptionsästhetisches Konzept im Frühwerk von Franz Erhard Walther

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Die Entleerung des Bildes mithilfe von Auslöschungen, Überdeckungen oder Ausschnitten charakterisiert das bislang wenig bekannte künstlerische Schaffen von Franz Erhard Walther in den Jahren von 1955 bis 1962. Die provokanten Bilder stießen zu ihrer Entstehungszeit auf Ablehnung, sie entsprachen zu wenig den genormten Vorstellungen davon, wie ein Bild zu sein habe. Nicht zuletzt aus diesem Grund blieben sie lange vergessen - dabei stellen derartige formale Leerstellen, über Walthers Schaffen hinaus, ein flächendeckendes Phänomen in der Kunst der 1950er Jahre dar. Bis heute fehlt ein wissenschaftlicher Terminus, der das Phänomen "leerer" Bilder adäquat beschreibt. Anne Simone Kiesiel führt deshalb den Begriff des "Dialogfeldes" ein, welcher der Kunstgeschichte erstmalig ein Instrumentarium an die Hand gibt, um die außergewöhnlichen Werke wissenschaftlich zu verhandeln.

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Das Bild entsteht im Betrachter, Anne Simone Kiesiel

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Das Bild entsteht im Betrachter
Podtytuł
Leerstellen und rezeptionsästhetisches Konzept im Frühwerk von Franz Erhard Walther
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
472
ISBN13
9783731914013
Seria
Tagi
Opis
Die Entleerung des Bildes mithilfe von Auslöschungen, Überdeckungen oder Ausschnitten charakterisiert das bislang wenig bekannte künstlerische Schaffen von Franz Erhard Walther in den Jahren von 1955 bis 1962. Die provokanten Bilder stießen zu ihrer Entstehungszeit auf Ablehnung, sie entsprachen zu wenig den genormten Vorstellungen davon, wie ein Bild zu sein habe. Nicht zuletzt aus diesem Grund blieben sie lange vergessen - dabei stellen derartige formale Leerstellen, über Walthers Schaffen hinaus, ein flächendeckendes Phänomen in der Kunst der 1950er Jahre dar. Bis heute fehlt ein wissenschaftlicher Terminus, der das Phänomen "leerer" Bilder adäquat beschreibt. Anne Simone Kiesiel führt deshalb den Begriff des "Dialogfeldes" ein, welcher der Kunstgeschichte erstmalig ein Instrumentarium an die Hand gibt, um die außergewöhnlichen Werke wissenschaftlich zu verhandeln.