Bookbot

Interessenkollisionen bei der Bestellung des (vorläufigen) Insolvenzverwalters beziehungsweise (vorläufigen) Sachwalters aus strafrechtlicher Sicht unter besonderer Berücksichtigung der unterlassenen Insolvenzanfechtung

Parametry

  • 456 stron
  • 16 godzin czytania

Więcej o książce

Interessenkollisionen können Veranlassung für Insolvenzverwalter bzw. Sachwalter sein, Insolvenzanfechtungsansprüche vorsätzlich nicht ordnungsgemäß durchzusetzen. Dann steht eine Untreuestrafbarkeit ( 266 StGB) im Raum. Eine Bankrottstrafbarkeit ( 283 StGB) scheidet mangels konkretem Vertreterhandeln i. S. d. 14 Abs. 1 Nr. 3 StGB hingegen aus. Eine der Kernaufgaben des Insolvenzverwalters bzw. Sachwalters besteht in der Rückabwicklung von vorinsolvenzlichen Vermögensverfügungen nach den 129 ff. InsO. Bei Interessenkollisionen kann indes ein Unterlassen der Insolvenzanfechtung für den Verwalter opportun erscheinen. Dann kommt zum einen eine zivilrechtliche Schadensersatzpflicht in Betracht. Zum anderen steht eine Untreue- und Bankrottstrafbarkeit im Raum. Der Autor setzt sich in dieser Publikation mit der Strafbarkeit des Verwalters aufgrund der pflichtwidrig unterlassenen Anfechtung - unter umfassender Berücksichtigung der insolvenzrechtlichen Hintergründe - auseinander. Im Anschluss an die materiell-rechtliche Beurteilung geht der Autor auf die strafprozessualen Schwierigkeiten bei der Beweisaufnahme und -würdigung ein. Inhaltsverzeichnis Interessenkollisionen - Insolvenzverwalter bzw. Sachwalter - Gläubigerautonomie im (vorläufigen) Insolvenzverfahren - Unterlassene Insolvenzanfechtung - Haftung Verwalter - Untreuestrafbarkeit bei Vorsatz - Keine Bankrottstrafbarkeit

Zakup książki

Interessenkollisionen bei der Bestellung des (vorläufigen) Insolvenzverwalters beziehungsweise (vorläufigen) Sachwalters aus strafrechtlicher Sicht unter besonderer Berücksichtigung der unterlassenen Insolvenzanfechtung, Helge Hölken

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Interessenkollisionen bei der Bestellung des (vorläufigen) Insolvenzverwalters beziehungsweise (vorläufigen) Sachwalters aus strafrechtlicher Sicht unter besonderer Berücksichtigung der unterlassenen Insolvenzanfechtung
Język
niemiecki
Wydawca
Peter Lang
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
Liczba stron
456
ISBN13
9783631844175
Seria
Opis
Interessenkollisionen können Veranlassung für Insolvenzverwalter bzw. Sachwalter sein, Insolvenzanfechtungsansprüche vorsätzlich nicht ordnungsgemäß durchzusetzen. Dann steht eine Untreuestrafbarkeit ( 266 StGB) im Raum. Eine Bankrottstrafbarkeit ( 283 StGB) scheidet mangels konkretem Vertreterhandeln i. S. d. 14 Abs. 1 Nr. 3 StGB hingegen aus. Eine der Kernaufgaben des Insolvenzverwalters bzw. Sachwalters besteht in der Rückabwicklung von vorinsolvenzlichen Vermögensverfügungen nach den 129 ff. InsO. Bei Interessenkollisionen kann indes ein Unterlassen der Insolvenzanfechtung für den Verwalter opportun erscheinen. Dann kommt zum einen eine zivilrechtliche Schadensersatzpflicht in Betracht. Zum anderen steht eine Untreue- und Bankrottstrafbarkeit im Raum. Der Autor setzt sich in dieser Publikation mit der Strafbarkeit des Verwalters aufgrund der pflichtwidrig unterlassenen Anfechtung - unter umfassender Berücksichtigung der insolvenzrechtlichen Hintergründe - auseinander. Im Anschluss an die materiell-rechtliche Beurteilung geht der Autor auf die strafprozessualen Schwierigkeiten bei der Beweisaufnahme und -würdigung ein. Inhaltsverzeichnis Interessenkollisionen - Insolvenzverwalter bzw. Sachwalter - Gläubigerautonomie im (vorläufigen) Insolvenzverfahren - Unterlassene Insolvenzanfechtung - Haftung Verwalter - Untreuestrafbarkeit bei Vorsatz - Keine Bankrottstrafbarkeit