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Bayerische Landeskriminalamt und seine "Zigeunerpolizei"

Kontinuitäten und Diskontinuitäten der bayerischen "Zigeunerermittlung" im 20. Jahrhundert

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Die spezifisch genozidale Ausprägung der nationalsozialistischen Verfolgung der "Zigeuner" fand in der Geschichtswissenschaft und in der medialen Öffentlichkeit erst spät Beachtung, da eine entrechtende "Zigeunerpolitik" lange Zeit als normal galt. Diese Problematik wird anhand der für die "Zigeuner"- bzw. "Landfahrerermittlung" zuständigen Stelle des 1946 gegründeten Bayerischen Landeskriminalamts untersucht. Es werden Kontinuitäten und Diskontinuitäten in der "Zigeunerpolitik" auf der Zeitachse von Kaiserreich, Weimarer Republik, Nationalsozialismus bis zur Nachkriegszeit aufgezeigt. Zwei Forschungsschwerpunkte werden zusammengeführt: die Untersuchung der Vorgeschichte vom Kaiserreich bis zum Nationalsozialismus und die Analyse der personellen, inhaltlichen sowie organisatorischen Ausgestaltung der "Zigeuner"- bzw. "Landfahrerstelle" des Bayerischen Landeskriminalamts nach dem Krieg. Der Fokus liegt auf den Prägungen und Laufbahnen der Mitarbeiter, den gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen und den langfristig geprägten Strukturen in der "Zigeunerpolitik". Die Arbeit bereichert die Forschung auf dem bislang wenig untersuchten Gebiet der "Zigeuner"- bzw. "Landfahrerermittlung". Das Inhaltsverzeichnis umfasst die Einleitung, verschiedene Kapitel zur Zigeunerpolizei in den unterschiedlichen historischen Phasen und abschließend ein Fazit zur Nachkriegszeit.

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Bayerische Landeskriminalamt und seine "Zigeunerpolizei", Eveline Diener

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Rok wydania
2021
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Tytuł
Bayerische Landeskriminalamt und seine "Zigeunerpolizei"
Podtytuł
Kontinuitäten und Diskontinuitäten der bayerischen "Zigeunerermittlung" im 20. Jahrhundert
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
576
ISBN13
9783866767102
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Opis
Die spezifisch genozidale Ausprägung der nationalsozialistischen Verfolgung der "Zigeuner" fand in der Geschichtswissenschaft und in der medialen Öffentlichkeit erst spät Beachtung, da eine entrechtende "Zigeunerpolitik" lange Zeit als normal galt. Diese Problematik wird anhand der für die "Zigeuner"- bzw. "Landfahrerermittlung" zuständigen Stelle des 1946 gegründeten Bayerischen Landeskriminalamts untersucht. Es werden Kontinuitäten und Diskontinuitäten in der "Zigeunerpolitik" auf der Zeitachse von Kaiserreich, Weimarer Republik, Nationalsozialismus bis zur Nachkriegszeit aufgezeigt. Zwei Forschungsschwerpunkte werden zusammengeführt: die Untersuchung der Vorgeschichte vom Kaiserreich bis zum Nationalsozialismus und die Analyse der personellen, inhaltlichen sowie organisatorischen Ausgestaltung der "Zigeuner"- bzw. "Landfahrerstelle" des Bayerischen Landeskriminalamts nach dem Krieg. Der Fokus liegt auf den Prägungen und Laufbahnen der Mitarbeiter, den gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen und den langfristig geprägten Strukturen in der "Zigeunerpolitik". Die Arbeit bereichert die Forschung auf dem bislang wenig untersuchten Gebiet der "Zigeuner"- bzw. "Landfahrerermittlung". Das Inhaltsverzeichnis umfasst die Einleitung, verschiedene Kapitel zur Zigeunerpolizei in den unterschiedlichen historischen Phasen und abschließend ein Fazit zur Nachkriegszeit.