Bookbot

Allan Sekulas »Fish Story«

Eine Untersuchung zur Kulturgeschichte, Politik und Ästhetik des maritimen Raumes

Parametry

  • 168 stron
  • 6 godzin czytania

Więcej o książce

Der amerikanische Dokumentarfotograf Allan Sekula (1951-2013) hebt das Meer als einen vergessenen Ort der Globalisierung wieder ins zeitgenössische Bewusstsein. Der romantisierenden Wahrnehmung von Häfen, Schiffen und Seefahrern stellt Sekula die Repräsentation eines zeitgenössischen maritimen Welthandels entgegen. Sein Hauptwerk "Fish Story" (deutscher Titel "Seemannsgarn") wurde mit der documenta 11 (2002) bekannt und zeichnet die Veränderungen der maritimen Arbeitswelt unter spätkapitalistischen Bedingungen nach. Als Metapher besitzt das Meer eine lange Tradition mit einem reichhaltigen ästhetischen Erbe. Der maritime Raum ist zwar in Vergessenheit geraten, aber zugleich übercodiert - vor dem Hintergrund dieser redundanten Metapher entsteht ein Wirtschaftsraum mit einer Industrie, die so globalisiert verläuft wie kaum eine andere. Genauso wie die Rationalisierung des Transports und die Globalisierung der Volkswirtschaften aus dem Blickfeld weichen, verschwindet auch die Arbeiterklasse aus der modernen visuellen Kultur. Mit einer linken, materialistischen Gesellschaftskritik versucht Sekula einen dokumentarischen Sozialrealismus neu zu beleben.

Zakup książki

Allan Sekulas »Fish Story«, Katrin Miglar

Język
Rok wydania
2016
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Allan Sekulas »Fish Story«
Podtytuł
Eine Untersuchung zur Kulturgeschichte, Politik und Ästhetik des maritimen Raumes
Język
niemiecki
Rok wydania
2016
Oprawa
miękka
Liczba stron
168
ISBN13
9783639641790
Seria
Tagi
Opis
Der amerikanische Dokumentarfotograf Allan Sekula (1951-2013) hebt das Meer als einen vergessenen Ort der Globalisierung wieder ins zeitgenössische Bewusstsein. Der romantisierenden Wahrnehmung von Häfen, Schiffen und Seefahrern stellt Sekula die Repräsentation eines zeitgenössischen maritimen Welthandels entgegen. Sein Hauptwerk "Fish Story" (deutscher Titel "Seemannsgarn") wurde mit der documenta 11 (2002) bekannt und zeichnet die Veränderungen der maritimen Arbeitswelt unter spätkapitalistischen Bedingungen nach. Als Metapher besitzt das Meer eine lange Tradition mit einem reichhaltigen ästhetischen Erbe. Der maritime Raum ist zwar in Vergessenheit geraten, aber zugleich übercodiert - vor dem Hintergrund dieser redundanten Metapher entsteht ein Wirtschaftsraum mit einer Industrie, die so globalisiert verläuft wie kaum eine andere. Genauso wie die Rationalisierung des Transports und die Globalisierung der Volkswirtschaften aus dem Blickfeld weichen, verschwindet auch die Arbeiterklasse aus der modernen visuellen Kultur. Mit einer linken, materialistischen Gesellschaftskritik versucht Sekula einen dokumentarischen Sozialrealismus neu zu beleben.