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Die Diskussion um die Vorstandsvergütung geht über die mediale Aufmerksamkeit und Verteilungsgerechtigkeit hinaus; sie betrifft auch die Schaffung monetärer Anreize für ein verantwortungsvolles Vorstandshandeln im Interesse des Unternehmens. Das neue Gesetz zur Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie (ARUG II) eröffnet den Aktionären börsennotierter Gesellschaften ein Mitspracherecht bei der Vorstandsvergütung, bekannt als Say on Pay. Die Untersuchung beleuchtet, ob dieses neue Regime den Balanceakt zwischen Leistungsgerechtigkeit und Anreizgestaltung auf Basis von Transparenz und Unternehmensausrichtung beeinflussen kann. Ziel ist die Bewertung, ob ein effektives Kontrollinstrument für Aktionäre geschaffen wurde, das durch seinen beratenden Charakter die dualistische Unternehmensverfassung der deutschen Aktiengesellschaft wahrt und gleichzeitig praktische Wirksamkeit zeigt. Die Neuregelungen werden unter den rechtsökonomischen Grundlagen des Principle-Agent-Modells analysiert, wobei auch die Übertragbarkeit auf die dualistisch strukturierte deutsche Aktiengesellschaft geprüft wird. Zudem wird untersucht, ob aktuelle Entwicklungen in der nachhaltigen Unternehmensverantwortung ein neues, pluralistisches Formalziel erfordern und die Berechtigung des Say-on-Pay-Rechts in Frage stellen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Veränderung im Aktionariat hin zu institutionellen Investoren und deren Einfluss im Spannungsfeld zwische
Zakup książki
Die Beschlüsse der Hauptversammlung über die Vorstandsvergütung nach dem ARUG II (AHW 257), Ken Laws
- Język
- Rok wydania
- 2023
- Oprawa
- (twarda)
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- Tytuł
- Die Beschlüsse der Hauptversammlung über die Vorstandsvergütung nach dem ARUG II (AHW 257)
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Ken Laws
- Wydawca
- Heymanns Verlag GmbH
- Rok wydania
- 2023
- Oprawa
- twarda
- Liczba stron
- 372
- ISBN13
- 9783452303028
- Seria
- Tagi
- Biznes, Tematy prawne
- Opis
- Die Diskussion um die Vorstandsvergütung geht über die mediale Aufmerksamkeit und Verteilungsgerechtigkeit hinaus; sie betrifft auch die Schaffung monetärer Anreize für ein verantwortungsvolles Vorstandshandeln im Interesse des Unternehmens. Das neue Gesetz zur Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie (ARUG II) eröffnet den Aktionären börsennotierter Gesellschaften ein Mitspracherecht bei der Vorstandsvergütung, bekannt als Say on Pay. Die Untersuchung beleuchtet, ob dieses neue Regime den Balanceakt zwischen Leistungsgerechtigkeit und Anreizgestaltung auf Basis von Transparenz und Unternehmensausrichtung beeinflussen kann. Ziel ist die Bewertung, ob ein effektives Kontrollinstrument für Aktionäre geschaffen wurde, das durch seinen beratenden Charakter die dualistische Unternehmensverfassung der deutschen Aktiengesellschaft wahrt und gleichzeitig praktische Wirksamkeit zeigt. Die Neuregelungen werden unter den rechtsökonomischen Grundlagen des Principle-Agent-Modells analysiert, wobei auch die Übertragbarkeit auf die dualistisch strukturierte deutsche Aktiengesellschaft geprüft wird. Zudem wird untersucht, ob aktuelle Entwicklungen in der nachhaltigen Unternehmensverantwortung ein neues, pluralistisches Formalziel erfordern und die Berechtigung des Say-on-Pay-Rechts in Frage stellen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Veränderung im Aktionariat hin zu institutionellen Investoren und deren Einfluss im Spannungsfeld zwische