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Das Komma wird im deutschen Sprach- und Schriftsystem als relationales Zeichen klassifiziert und sprachstufenübergreifend modelliert. Die Autorin untersucht die Entwicklung und Grammatikalisierung des Kommas anhand des Formwandels der Virgel im frühen Neuhochdeutschen und des Funktionswandels des Punktes im Mittelhochdeutschen. Sie diskutiert verschiedene (system-)linguistische Beschreibungsansätze und betrachtet das Komma als graph(emat)isches Zeichen, das in seiner historischen Kontinuität relational ist. Historisch analysiert sie die Vorläufer des Kommas durch zwei empirische Korpusuntersuchungen: Die erste befasst sich mit der typographischen Durchsetzung des Kommas in deutschsprachigen Texten im Vergleich zur Virgel im frühen Neuhochdeutschen. Die zweite untersucht die Grammatikalisierung der Interpunktion im Mittelhochdeutschen, insbesondere den Punkt, der in semantisch-syntaktisch ambigen Kontexten auftritt und bereits Funktionen erfüllt, die später dem binnengliedernden Komma zugeordnet werden. Die Arbeit umfasst die Klassifikation des Kommas aus formaler und funktionaler Perspektive, die theoretische Modellierung als relationales Zeichen sowie die empirische Untersuchung seiner historischen Entwicklung und der entsprechenden Funktionen im Deutschen.
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Das Komma, Ilka Lemke
- Język
- Rok wydania
- 2020
- Oprawa
- (twarda)
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- Tytuł
- Das Komma
- Podtytuł
- Zur syntaktisch-graphematischen Klassifikation des Zeichens im Sprach- und Schriftsystem des Deutschen und zur historischen Entwicklung aus formaler und funktionaler Perspektive
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Ilka Lemke
- Wydawca
- Peter Lang
- Rok wydania
- 2020
- Oprawa
- twarda
- Liczba stron
- 338
- ISBN13
- 9783631811146
- Seria
- Kategorie
- Opis
- Das Komma wird im deutschen Sprach- und Schriftsystem als relationales Zeichen klassifiziert und sprachstufenübergreifend modelliert. Die Autorin untersucht die Entwicklung und Grammatikalisierung des Kommas anhand des Formwandels der Virgel im frühen Neuhochdeutschen und des Funktionswandels des Punktes im Mittelhochdeutschen. Sie diskutiert verschiedene (system-)linguistische Beschreibungsansätze und betrachtet das Komma als graph(emat)isches Zeichen, das in seiner historischen Kontinuität relational ist. Historisch analysiert sie die Vorläufer des Kommas durch zwei empirische Korpusuntersuchungen: Die erste befasst sich mit der typographischen Durchsetzung des Kommas in deutschsprachigen Texten im Vergleich zur Virgel im frühen Neuhochdeutschen. Die zweite untersucht die Grammatikalisierung der Interpunktion im Mittelhochdeutschen, insbesondere den Punkt, der in semantisch-syntaktisch ambigen Kontexten auftritt und bereits Funktionen erfüllt, die später dem binnengliedernden Komma zugeordnet werden. Die Arbeit umfasst die Klassifikation des Kommas aus formaler und funktionaler Perspektive, die theoretische Modellierung als relationales Zeichen sowie die empirische Untersuchung seiner historischen Entwicklung und der entsprechenden Funktionen im Deutschen.